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Agaton Sax, vielen Dank... (13.7.10) |
Novalis
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| 1772 |
Als
Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg wird Novalis auf Gut
Oberwiederstedt bei Mansfeld in Sachsen-Anhalt geboren. |
| 1785 | Nachdem der Vater zum Direktor der Salinen in Dürrenberg, Kösen und Artern ernannt wurde, siedelt die Familie nach Weißenfels über. |
| 1788 | Im Alter von 16 Jahren schreibt Novalis seine ersten Gedichte. |
| 1790 | Novalis geht an die Universität Jena und studiert bei Schelling und Fichte. Seine tiefe Bewunderung gilt Friedrich Schiller, mit dem er näher bekannt wird. |
| 1791 | Novalis veröffentlicht sein erstes Gedicht, die "Klagen eines Jünglings". |
| 1792 | Novalis begegnet den Gebrüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel. |
| 1793 | Immatrikulation an der Universität zu Wittenberg. |
| 1794 | Novalis schließt sein Studium ab und siedelt nach Tennstedt über, wo er eine Stelle beim Kreisamt antritt. Im November begegnet er seiner ersten großen Liebe Sophie von Kühn. |
| 1795 | Verlobung zwischen Novalis und Sophie von Kühn. In Jena kommt es zur Begegnung mit Friedrich Hölderlin und Johann Gottlieb Fichte. Im November des Jahres erkrankt Sophie, im Dezember tritt Novalis eine Stelle in Weißenfels an. |
| 1797 | Sophies Tod erschüttert Novalis schwer. Im selben Jahr stirbt auch sein geliebter Bruder Erasmus. Novalis verarbeitet die Verluste durch seine literarische Tätigkeit. In "Hymnen an die Nacht" entwickelt er eine melodische, schwermütige Sprache. Er liest den "Wilhelm Meister" von Johann Wolfgang Goethe. Außerdem beginnt er ein Studium an der Bergakademie in Freiberg. |
| 1798 | Novalis lernt Julie von Charpentier kennen, seine zweite große Liebe. Novalis fühlt sich dem romanischen Kreis um die Gebrüder Schlegel und Ludwig Tieck verbunden. Er besucht Goethe in Weimar und Schiller in Jena. In Leipzig trifft er Jean Paul. In der Sammlung "Athenaeum" veröffentlicht Novalis verschiedene Fragmente. Er beginnt mit der Arbeit an "Die Lehrlinge zu Sais" und "Blumen". Im Dezember verloben sich Novalis und Julie von Charpentier. |
| 1799 | Auf Anregung von Tieck beginnt Novalis mit seinem Entwicklungsroman "Heinrich von Ofterdingen". Das unvollendet gebliebene Werk schenkt der romantischen Bewegung ihr Symbol, die "Blaue Blume". Sein Aufsatz "Die Christenheit oder Europa" bringt die Sehnsucht nach einem religiös und politisch vereinten Abendland zum Ausdruck. |
| 1800 | Novalis wird Zum Salinen-Assesor ernannt. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich. Er beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Krankheit und Religion. |
| 1801 | Am 25. März stirbt Novalis während der Hochzeitsvorbereitungen. |
| Literatur: Schulz, Gerhard: Novalis. 16. Aufl. Hamburg 2005; Uerlings, Herbert: Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis. Werk und Forschung. Stuttgart 1991. |