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Agaton Sax, vielen Dank... (13.7.10) |
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Friedrich Schiller |
| 1759-1766 |
Am 10. November erblickt Johann Christoph Friedrich Schiller in Marbach am Neckar das Licht der Welt. Wenig später zieht die Familie nach Lorch, wo Friedrich Schiller Elementarunterricht bei Pfarrer Moser erhält. |
| 1773-1780 | Auf Befehl von Herzog Karl Eugen tritt er im Januar in die militärische Karlsschule ein. |
| 1776 | Schiller beginnt mit dem Studium der Medizin. Das Gedicht "Der Abend" erscheint im "Schwäbischen Magazin". Er vertieft sich die Werke von Shakespeare, Rousseau und Klopstock. |
| 1779 | Schillers lateinische Dissertation "Philosophie der Physiologie" wird nicht zum Druck zugelassen. Er ist gezwungen ist, eine weitere Fassung einzureichen. |
| 1780 | Er setzt seine drei Jahre zuvor begonnene Arbeit an den "Räubern" fort. Im November erscheint die gedruckte Fassung seiner Dissertation, worauf im Dezember die Preisverleihung und Entlassung aus der Karlsschule folgt. Schiller wird Militärarzt. |
| 1781-1782
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Zunächst lebt
und arbeitet Schiller
als Dichter und Arzt in Stuttgart. "Die Räuber"
veröffentlicht er anonym und im Selbstverlag, nachdem er das
Manuskript auf Anraten des Intendanten Dalberg für die
Bühne noch einmal neu bearbeitet hat. |
| 1782 | Am 13. Januar werden die Räuber im Mannheimer Hof- und Nationaltheater aufgeführt; der Erfolg ist überwältigend und beflügelt Schillers Schaffen. Im Frühjahr erscheint seine Gedichtsammlung "Anthologie auf das Jahr 1782". Er beteiligt sich an der Herausgabe der Literaturzeitschrift "Wirtembergisches Repertorium der Litteratur". Seine kreative Tätigkeit kollidiert mit den militärischen Vorschriften seines Arbeitgebers. Im Juli wird er wegen unerlaubten Enfernens von der Garnison zu zwei Wochen Haft verurteilt. |
| 1783 | Nach Fertigstellung
des bürgerlichen
Trauerspiels "Luise Miller", später "Kabale und Liebe"
genannt, beginnt Schiller mit der Arbeit an "Don Carlos". |
| 1784 | "Kabale und Liebe"
wird mit sehr großem Erfolg aufgeführt. Die
Bekanntschaft mit Charlotte von Kalb führt ihn zu innerer
Unruhe. |
| 1785-1787 | Als Gast Christian
Gottfried Körners lebt
Friedrich Schiller in Leipzig und Dresden. Er setzt dort seine Arbeit
an der
"Thalia", der "Ode an die Freude" und am "Don Carlos" fort. |
| 1788 | Friedrich Schiller
trifft zum ersten Mal auf Johann Wolfgang Goethe.
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| 1789 | Schiller erhält einen Ruf zum Professor nach Jena. Im Mai hält er seine Antrittsvorlesung mit dem Titel "Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte"? |
| 1790 | Schiller ist
mittlerweile Hofrat und heiratet Charlotte von
Lengefeld. Er pflegt eine Freundschaft mit dem Romantiker Novalis,
der ihn
während einer Krankheit besucht hatte. |
| 1791 |
Schiller erkrankt an
einer Lungen- und
Rippenfellentzündung. Er fährt zur Kur nach Karlsbad,
wo er sich mit der Philosophie Kants auseinandersetzt.. |
| 1792 | Die französische Nationalversammlung verleiht Schiller das französische Bürgerrecht. |
| 1795 | Die erste Ausgabe der
"Horen" mit dem Anhang
"Über die ästhetische Erziehung des Menschen"
erscheint. |
| 1797 | Im Wettstreit mit Goethe dichtet Schiller seine schönsten Balladen: "Der Taucher", "Der Handschuh" und "Die Kraniche des Ibykus" Den "Wallenstein" schreibt er in Jamben ( zweisilbiges Versmaß) um. |
| 1798-1802 | Weitere Balladen entstehen. In seinem berühmtes Gedicht "Die Glocke" verarbeitet er auf literarische Weise die Ereignisse der Französischen Revolution. Nach der Fertigstellung von "Wallenstein" zieht er nach Weimar um. Es beginnt mit "Maria Stuart" und arbeitet an der "Jungfrau von Orleans" und dem Drama "Wilhelm Tell". |
| 1805 | Am 29.April ist er bei
einem Theaterbesuch ein
letztes Mal in der Öffentlichkeit zu sehen. Danach erleidet er
einen schweren Fieberanfall. Am 9.Mai stirbt Friedrich von Schiller im Alter von nur 45 Jahren. Er wird zunächst auf dem Jakobsfriedhof beigesetzt. |
| 1827 | Am 16.September erhalten die sterblichen Überreste Friedrich Schillers in der Weimarer Fürstengruft ihre letzte Ruhe. |
| Literatur: Damm, Sigrid: Das Leben des Friedrich Schiller. Frankfurt 2004; Pilling, Claudia: Friedrich Schiller. Reinbek bei Hamburg 2002. |