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Heiliges Römisches Reich...
HRR is 1268? Kaum, von... (3.3.10) |
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Otto I. der Große, römisch-deutscher Kaiser
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| um
912 |
Am 23. November wird Otto in Wallhausen im heutigen Bundesland Sachsen - Anhalt geboren. |
| 936 |
Nach dem Tod seines
Vaters Heinrich I. wird Otto in Aachen zum ostfränkischen
König gewählt. |
| Das Reich strebte nach
dem Untergang der Karolinger immer weiter auseinander. Die
Auseinandersetzungen mit den konkurrierenden
Stammesherzögen sind für Otto ein Drahtseilakt. Er
bemüht sich daher sehr um die Einbindung der
Reichskirche. Die Taktik geht auf. Später
erhält er sogar ein
Mitspracherecht bei der Papstwahl. Er setzt auch Verwandte in wichtige
Schlüsselpositionen, was sich jedoch als wenig erfolgreich
erweist. |
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| Im Osten des Reiches
sichert er die Grenze durch die Stärkung der Awarenmark und
die Gründung neuer Bistümer. Die Pfalzstadt Magdeburg
macht er zum Bollwerk und Zentrum seiner
Missionstätigkeiten im Osten. |
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| 951-952 |
Er führt den
ersten Italienzug und erobert die Lombardei. Otto heiratet
Adelheid von Burgund, die Witwe von Lothar von Italien, dem
Königs der Langobarden. Auch den Königstitel
vereinnahmt er für sich. |
| 955 |
Am 10. August besiegen
Ottos Truppen die ungarischen Reiter in der Schlacht auf dem
Lechfeld. Die mehr als 50 Jahre andauernden Einfälle
der Ungarn sind damit gestoppt. Innenpolitisch ist Otto dadurch noch
einmal gestärkt. |
| 961-965 |
Otto ist auf dem
Höhepunkt seiner Macht. Während des zweiten Romzuges
wird er am 2. Februar 962 in Rom zum römisch-deutschen Kaiser
gekrönt. Ab diesem Zeitpunkt erhält das Konstrukt des
"Heiligen Römische Reich Deutscher Nation". seine
Prägung. Mit Ottos Kaisertitel verlagert sich das
politische Zentrum nach Italien. |
| 966-972 |
Im dritten Italienzug
erobert Kaiser Otto I. weitere langobardische Herzogtümer im
Süden. Er gliedert sie in das Herrschaftsgebiet ein. In Rom
empfängt er den Gelehrten Gerbert von Aurillac, den
späteren Papst
Silvester II., und ermöglicht dessen Ausbildung in
Reims. Ottos
Kaisertum erhält sogar die Anerkennung von Byzanz, dem Rivalen
um die Nachfolge des römischen Imperiums. |
| 973 |
Nach seiner
Rückkehr aus Italien hält er in Quedlinburg einen
Hoftag ab. Otto I. stirbt am 7. Mai auf seiner Pfalz Memleben
bei Naumburg an der Saale. Sein Sohn Otto II. übernimmt ein
geordnetes Reich. |
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Literatur: Althoff, Gerd: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat. Stuttgart 2005; Keller, Hagen: Die Ottonen. München 2001. |