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Krimileser hier?
Agaton Sax, vielen Dank... (13.7.10) |
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Jacob Grimm |
| 1785 |
Am 4. Januar Geburt in Hanau am Main. Jacob Grimm verbringt seine Jugend im osthessischen Steinau. |
| 1798 | Besuch des Friedrichsgymnasiums in Kassel. |
| 1802 | Einschreibung zum Jurastudium an der Universität Marburg. Jacob interessiert sich vor allem für rechtshistorische Themen und besucht auch Vorlesungen zur Entwicklung von Sprache und Literatur. |
| 1804 | Jacob Grimm entscheidet sich gegen das Jurastudium und widmet sich ganz der Literatur. Beeinflusst wird er dabei von seiner Begeisterung für die Heidelberger Romantik. |
| 1812
-1815 |
Die
Gebrüder Jacob und
Wilhelm Grimm
geben gemeinsam die Sammlung von mündlich
überlieferten Hausmärchen heraus. Sie orientieren
sich dabei an der Volksliedersammlung von Achim von Arnim und Brentano. |
| 1816 -1818 | Zwei Bände der "Deutschen Sagen" entstehen. |
| 1819 |
Jacob beginnt mit
seinen Arbeiten an der "Deutschen Grammatik". |
| 1828 |
Jacob Grimm
publiziert "Deutsche Rechtsalthertümer", eine
Sammlung zur germanischen Rechtsgeschichte. |
| 1830 |
Die Gebrüder
Grimm werden beide als Professoren nach Göttingen berufen. |
| 1837 | Jacob und Wilhelm gehören beide zu den "Göttinger Sieben", einer Gruppe von Professoren, die gegen einen Verfassungsbruch des Landesfürsten, des Königs von Hannover, protestieren. Sie werden beide fristlos entlassen und des Landes verwiesen |
| 1841 | Die Gebrüder Grimm siedeln nach Berlin und verbringen dort noch mehr als 20 Jahre ihres Lebens. Möglich wurde dies durch die Unterstützung von Bettina von Arnim, die die sich unablässigen für die Übersiedlung nach Berlin stark gemacht hatte. Es entstehen die redigierten Fassungen der "Kinder- und Hausmärchen" und der "Deutschen Mythologie". Als echtes Jahrhundertprojekt beginnen sie mit dem "Wörterbuch der deutschen Sprache", das Zeit ihres Lebens unvollendet bleibt. Die Gebrüder Grimm sind zwar Mitglieder der Preußischen Akademie der Wissenschaften, arbeiten aber weitgehend unabhängig von der renommierten Bildungsinstitution. Ohne eigenen Lehrstuhl dürfen sie an der Universität Berlin Vorlesungen halten. Sie bleiben de facto Privatgelehrte. |
| 1848 |
Jacob Grimm ist Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung für die Erbkaiserpartei. Im selben Jahr erscheint seine "Geschichte der deutschen Sprache. |
| 1850 | Von nun an widmet sich Jacob Grimm ausschließlich der von ihm ins Leben gerufenen Sprachwissenschaft und Altertumskunde. Aus diesem Zweig entwickelt sich später die Germanistik. |
| 1863 | Jacob Grimm stirbt am 20. September in Berlin. |
| Literatur: Deneke, L.: Jacob Grimm und sein Bruder Wilhelm, Stuttgart 1971; Heidenreich, B./ Grothe, E. (Hg.): Kultur und Politik. Die Grimms. Frankfurt 2003. |