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Werner Heisenberg

1901
Am 5. Dezember erblickt Werner Heisenberg in Würzburg das Licht der Welt.
1920
Am 21. Oktober beginnt Werner Heisenberg sein Studium im Studienfach Theoretische Physik in München.
1923
Promotion an der Universität München
1924
Habilitation an der Universität Göttingen. In Göttingen trifft er 1926 auf Robert Oppenheimer, den "Vater der Atombombe".
1925 -1927
Werner Heisenberg begründet mit anderen Wissenschaftlern die Quantenmechanik.
1927
Am 23. März reicht er sein Manuskript "Über den anschaulichen Inhalt der quantentheoretischen Kinematik und Mechanik" bei der Zeitschrift für Physik ein. Darin beschreibt Werner Heisenberg die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation.
  Am 1. Oktober wird Werner Heisenberg zum ordentlichen Professor für theoretische Physik an der Universität Leipzig ernannt.
1933
Am 10. Dezember wird der Nobelpreis für Physik des Jahres 1932 nachträglich an Werner Heisenberg verliehen.
1942 Im Juli wird Heisenberg Direktor des Max-Planck-Instituts.
1945
Werner Heisenberg wird zusammen mit anderen deutschen Atomforschern in England interniert.
1946
Ende der Internierung und Rückkehr nach Deutschland. In Göttingen wird das Max-Planck-Institut (MPI) für Physik mit Heisenberg als Direktor wieder eröffnet.
1949
Gründung des Deutschen Forschungsrates mit Werner Heisenberg als Präsident.
1952
Im Februar wird der Europäische Rat für Kernforschung (CERN) gegründet. Dieses Gremium, welches für die Genfer Großforschungsanlage zuständig war, wählt Werner Heisenberg zum Vorsitzenden.
1953
Am 10. Dezember wird Heisenberg Präsident der wiedergegründeten Alexander von Humboldt - Stiftung.
1957
Werner Heisenberg spricht weiteren Kernphysikern in einer Erklärung gegen eine Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen aus (Appell der "Göttinger Achtzehn").
1958
Im Januar zieht Heisenberg mit dem Max-Planck-Insitut für Physik wieder nach München.
  Am 25. April legte Heisenberg offiziell der gelehrten Welt die “Einheitliche Theorie der Materie” vor. Die Theorie wurde von seinen Kollegen mit erheblichen Unglauben aufgenommen und heute gilt diese Theorie als gescheitert.
1970
Emeritierung als Geschäftsführender Direktor des MPI für Physik und Astrophysik.
1976
Werner Heisenberg stirbt am 1. Februar in seinem Haus in München.
   
  Literatur:
Heisenberg Wolfgang: Erinnerungen an meinen Vater. In: Geyer Bodo, Herwig Helge, Rechenberg Helmut (Hrsg.): Werner Heisenberg. Physiker und Philosoph. Heidelberg, Berlin, Oxford 1993, S.31-42;
Hermann Armin: Heisenberg. Werner Heisenberg in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg 1976.

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