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Aphorismen und Sprüche...
Der Unterschied zwischen... (28.7.10) |
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Voltaire |
| 1694 |
21. November: Francois-Marie Arouet wird in Paris geboren (nach Voltaires Angaben am 20. Februar). Eltern sind der Notar Francois Arouet und seine Frau Marie Catherine. Am 13. Juli 1701 stirbt die Mutter. |
| 1711 |
Francois-Marie verläßt das seit 1704 besuchte Jesuitenkolleg und wird Student der Rechte. 3 Jahre später gibt er das Rechtsstudium auf und wird Advokatengehilfe. |
| 1717 |
Wegen einer Satire
gegen den Regenten Ludwig XIV. wird Voltaire für ca. 11 Monate
in die Bastille eingeliefert. |
| 1723 | Voltaire wird als
Opfer einer Pockenepidemie in Paris
ernsthaft krank. |
| 1726
- 29 |
Wiederum verbringt
Voltaire eine Haft in der Bastille, diesmal aber nur für zwei
Wochen. Danach reist er nach England, um sich dem Bildungsgut seiner
Zeit zu bemächtigen. Der englischen Königin widmet er
das Epos "La Henriade". Voltaire macht sich damit als
Schriftsteller einen Namen, denn das Buch wird zum Erfolg. |
| 1731
- 34 |
„Die Geschichte Karls des XII.“ erscheint nach Schwierigkeiten mit der Zensur. „Der Tempel des Geschmacks“ erbittert die Schriftsteller von Paris. Seine „Philosophischen Briefe" veröffentlicht er im Untergrund. |
| 1736 | Voltaires Poem "Der Weltmann" erregt auf Aufsehen in Paris, er flüchtet nach Holland. |
| 1745
|
„Die Prinzessin von Navarra" erscheint. Im selben Jahr wird er Historiograph (Geschichtsschreiber) von Ludwigs XV. |
| 1746 | Aufnahme in die Académie Francaise und in die Petersburger Akademie. |
| 1750 | Der preußische Herrscher Friedrich der Große holt Voltaire an seinen Hof. |
| 1751 |
"Das Jahrhundert Ludwigs XIV.“ wird beendet. Im nächsten Jahr beginnt ein Konflikt mit Friedrich wegen seiner „Streitschrift des Doktor Akakia“. |
| 1753 |
Der Sreit mit Friedrich dem Großen eskaliert, und Voltaire muss flüchten. Am 27. März wird er in Frankfurt durch den preußischen Residenten festgehalten, er findet eine Aufnahme beim pfälzischen Kurfürsten. Da eine Rückkehr nach Paris unmöglich, siedelt Voltaire im folgenden Jahr nach Genf über. |
| 1756 |
„Versuch über die Sitten und den Geist der Nationen“ erscheint. Mitarbeit an der „Encyclopédie“ der Aufklärer d'Alembert und Diderot. |
| 1759 |
Der Roman "Candide" wird veröffentlicht. Uraufführung der Tragödie "Tancrède" in Paris. Mit seiner Formel "Écrasez l´infâme" (Zermalmt die Unverschämte) wendet sich Voltaire gegen die geistige Bevormundung durch die Zensur und den Klerus. |
| 1760 |
Bruch der Freundschaft
mit dem Aufklärer Jean-Jacques
Rousseau. "Memoiren aus dem Leben des Herrn
von Voltaire" erscheint. |
| 1762 |
Voltaires wirkt
als „Anwalt der Verfolgten“ in den
Prozessen gegen Jean Calas, und Jean Paul Sirven. Calas wird
hingerichtet, Sirven erst zum Tode verurteilt, dann aber rehabilitiert. |
| 1763 |
Er
veröffentlicht das "Traktat über die Toleranz aus
Anlaß
des Todes von Jean Calas". Die "Geschichte des russischen Reiches unter
Peter dem Großen" wird veröffentlicht. |
| 1767
- 69 |
"Wichtige Untersuchung
des Lords Bolingbroke oder das
Grab des Fanatismus", "Das Naturkind", "Die Prinzessin von Babylon",
"Gott und die Menschen" und weitere kirchenkritische Schriften
erscheinen. |
| 1770 |
Beginn der neun Bände der "Enzyklopädischen Fragen". Voltaire tritt bis 1777 als Jurist für die Rechte der Leibeigenen ein. |
| 1778 |
Nach fast
28-jähriger Abwesenheit kehrt Voltaire nach Paris
zurück und wird triumphal empfangen. Später erleidet
er einen gesundheitlichen
Zusammenbruch. Am Am 30. Mai gegen elf Uhr abends stirbt Voltaire. In
derselben Nacht wird die Leiche in die Abtei
Scellières in der Champagne überführt, wo
die Beisetzung erfolgt. Voltaire hinterlässt ein umfangreiches
Werk von über 700 Texten. Johann
Wolfgang Goethe arbeitet später an der
Übersetzung Voltaires ins Deutsche. |
| 1791 |
30. Mai: Voltaires
sterbliche Überreste werden
in das Pariser Panthéon übergeführt. |
| Literatur: Holmsten, Georg: Voltaire. Reinbek bei Hamburg 1971; Kunzmann, Peter: dtv-Atlas zur Philosophie. München 1996. |