| aphilia
- Kunst aphilia - Literatur |
ksk
hauptsächlich bildhauerei... (23.1.12) |
|
|
Peter Tschaikowski
|
| 1840 |
Als
zweiter Sohn des Bergwerkdirektors Ilja Petrowitsch Tschaikowski und
seiner zweiten Frau Alexandra Andrejewna wird Peter Iljitsch
Tschaikowski am 25. April in Wotkinsk an den westlichen
Ausläufern des Ural geboren. |
| 1845 | Der talentierte Pater erhält Unterricht schon mit fünf Jahren Musikunterricht von der Klavierlehrerin Maria Markowna Palschikowa. |
| 1848 | Nachdem Peters Vater
in den Ruhestand gegangen ist, zieht die Familie im November nach
Petersburg um. Dort besucht Peter die elegante Schmeling-Schule. |
| 1849 | Die Familie Tschaikowski zieht erneut um, diesmal nach Alapajewsk in der Nähe von Jekaterinburg im mittleren Ural. |
| 1850 | Peter wird nach Petersburg auf die angesehene, von Prinz Oldenburg gegründete Rechtsschule geschickt. Er wohnt bei einem Freund der Familie. Die Trennung von seiner Familie hinterläßt traumatische Eindrücke bei dem Jungen. |
| 1852 | Im Mai siedelt Ilja Petrowitsch mit seiner Familie wieder nach Petersburg über und Peter beginnt mit seinen ordentlichen Studien an der Rechtsschule. Dort gewinnt er schnell die Herzen seiner Lehrer und Klassenkameraden. |
| 1854 | Am 25. Juni verstirbt die geliebte Mutter an der Cholera. |
| 1859 | Peter Tschaikowski verlässt die Rechtsschule und tritt eine Stelle als Verwaltungssekretär im Justizministerium an. |
| 1861 | Bei Nikolaj Zaremba nimmt Tschaikowski Harmonielehreunterricht. |
| 1862 | Nikolaj Zaremba wird Lehrer am Konservatorium von Anton Rubinstein. Tschaikowski wechselt mit ihm dort hin. |
| 1863 | Tschaikowski nimmt Kompositionsunterricht bei Anton Rubinstein. Auf seinen Rat hin kündigt er die Stelle im Justizministerium, um sich ausschließlich der Musik zu widmen. |
| 1865 | Mit einem Abschlussdiplom beendet Tschaikowski seine Studien am Konservatorium. |
| 1866 | Peter Tschaikowski siedelt nach Moskau über. Anton Rubinsteins Bruder Nikolaj hat dort ein Konservatorium gegründet, an dem Tschaikowski eine Professur annimmt. |
| 1870 | Tschaikowskis Oper "Romeo und Julia" wird von einem großen Berliner Verleger erworben. |
| 1871 | Peter Tschaikowski gibt sein erstes Konzert mit ausschließlich eigenen Werken. |
| 1873 | Zu Ostrowskys Märchenspiel "Die Schneekönigin" komponiert Tschaikowski die Musik. |
| 1875 | Das Ballet "Schwanensee", dass Tschaikowski als Auftragskomposition für die Moskauer Oper geschrieben hat, wird am 4. März uraufgeführt. Er gilt damit als Neubegründer des Ballett in Rußland. |
| 1876 | Mit Nadesha von Meck, die seine Musik bewundert, beginnt er eine vierzehn Jahre währende Brieffreundschaft. In dieser Zeit werden 1204 Briefe gewechselt. Nadesha unterstützt Tschaikowski auch finanziell. |
| 1877 | Am 18. Juli heiratet er Antonia Iwanowna Miljukowa, doch die Ehe macht ihn nicht glücklich. Am 7. August flieht er in die ukrainische Stadt Kamenka und beginnt an der Oper "Eugen Onegin". Die literarische Vorlage lieferte Alexander Puschkin. |
| 1878 | Im September kehrt Tschaikowski nach Moskau zurück. |
| 1881 | Peter Tschaikowski lehnt das Angebot des Moskauer Konservatoriums ab, die Nachfolger für Nikolaj Rubinstein anzutreten. Er vollendet seine drei Klavierkonzerte und sein berühmtes Violinkonzert in D-Dur. |
| 1886 | Am 19. Januar dirigiert Tschaikowski mit großem Erfolg die Uraufführung seiner Oper "Tscherewitschki". |
| 1888 | Tschaikowski beginnt seine erste Auslands-Tournee als Dirigent. Die Tournee führt über Leipzig, Hamburg, Berlin, Prag und London. |
| 1890 | Tschaikowskis Gönnerin und Briefreundin Nadesha von Meck beendet den Kontakt und stellt ihre monatlichen Zahlungen ein. |
| 1891 | Tschaikowski gastiert in New York, Philadelphia und Baltimore. Die Oper von St. Petersburg engagiert Tschaikowski für das Ballett "Die Nussknacker". Die Premiere am 18. Dezember wird zum Erfolg. |
| 1893 | Tschaikowski
erhält die Ehrendoktorwürde der
Universität Cambridge. Er vollendet die 6. Symphonie in h-Moll
"Pathetique". Am 6. November stirbt der große Komponist. Die
Ursachen seines Todes können nicht eindeutig geklärt
werden, möglicherweise erlag er der Cholers. Unter
großer Anteilnahme der Bevölkerung von St.
Petersburg findet Peter Tschaikowski am 10. November auf dem Friedhof
des Alexander-Newski-Klosters seine letzte Ruhestätte. |
| Literatur: Constantin, Floros: Peter Tschaikowski. Hamburg 2006; Poznansky, Alexander: Tschaikowskis Tod. Geschichte und Tod einer Legende. Mainz 1998; Pribegina, Gallina Alexejewna: Piotr Iljitsch Tschaikowski. Biographie des berühmten Musikers. Berlin 1988. |