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GrĂ¼ne Autobahnen
Hauptsache, es geht gegen... (22.1.12) |
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Thukydides
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| 484-425
v. Chr. |
Lebensspanne von Herodot,
dem "Vater der Geschichtsschreibung". |
| 480-406 |
Lebensspanne des Tragödiendichters Euripides. |
| 469-399 |
Lebensspanne des Philosophen Sokrates. |
| 465 |
Doppelsieg von Heer und Flotte am Eurymedon
(Kleinasien) durch Kimon über die Perser. Der Konflikt
zwischen
Sparta und Athen beginnt sich auszuweiten. |
| 462/51 |
Demokratische Reformen des Perikles in Athen. Alle
Entscheidungen
gehen an Rat und Vollversammlung. Einführung von Tagegeldern
und
Bürgerrechtsgesetzen. |
| 460/57 |
Bau der Langen Mauern in Athen, die die Stadt und den
Hafen Piraeus verbinden. Athen wird zur größten
Festung
Griechenlands. |
| um 460 |
Thukydides wird geboren, er ist der Sohn des Oloros und
stammt vermutlich aus einer thrakischen Familie, die mit den Familien
von Miltiades und Kimon verwandt ist. |
| 450-404 |
Lebenspanne vdes athenischen Staatsmannes und Feldherrn
Alkibiades. |
| 445-385 |
Lebensspanne des Komödiendichters Aristophanes. |
| 443-429 |
Perikleisches Zeitalter in Athen. Auf der Grundlage des Strategenamtes und des Ostrakismos (Verbannung durch Volksabstimmung) seiner Gegner beherrscht Perikles die Athenische Demokratie. Blützeit Athens in Kunst (Bau der Akropolis) und Kultur, die mit der Ausbeutung der Athenischen Bundesgenossen bezahlt wird. |
| 431 |
Ausbruch des Peloponnesischen Kriegen zwischen Athen
und Sparta. Thukydides beginnt mit seinen historischen Forschungen. |
| 431-404 |
Die 5 friedlichen Jahrzehnte in Griechenland, seit dem
Sieg über die Perser, gehen zuende. Beginn des
Peleponnesischen Krieges zwischen Sparta und Athen. |
| 431-421 |
Sogenannter Archidamischer Krieg (nach einem
spartanischen Heerführer) zwischen Athen und Sparta. |
| 429 |
Die Pest in Athen mit Tod des Perikles. Die
Beschreibung dieses Ereignisses zählt zu den
berühmtesten Stellen des Werkes des Thukydides. |
| 430-354 |
Lebensspanne des Geschichtsschreibers Xenophon. |
| 427-347 |
Lebensspanne des Philosophen Platon. |
| 424 |
Thukydides wird einer der beiden athenischen Strategen
in
Thrakien. Weil er die Niederlage
bei Ampohipolis, einem wichtigen athenischen
Stützpunkt in Thrakien, nicht verhindern kann, muss
er in die Verbannung gehen, wo er bis zum Ende des Peloponnesischen
Krieges ausharrt. Wahrscheinlich lebte Thukydides auf den Thrakischen
Besitzungen
seiner Familie und verfasste dort sein grosses Geschichtswerk
zum Peloponnesischen Krieg.Es gibt Hinweise, dass er
vielfach Reisen unternahm und die Kriegsschauplätze, Sizilien
und Sparta
besichtigte, möglicherweise lebte er auch für eine
Zeit in
Korinth. |
| 421 |
Vorläufiger Friedensschluss zwischen Athen und
Sparta, der sogenannte Nikiasfriede. |
| 415-413 |
Athen beginnt das militärische Abenteuer "Sizilische Expedition". Ein athenisches Heer unter Nikias und Alkibiades fällt in Sizilien ein, wo es unter der Führung Syrakus zu Wasser und zu Lande vernichtend geschlagen. Nikias fällt, die athenischen Kriegsgefangenen enden in den Steinbrüchen von Syrakus. |
| 413-404 |
Sogenannter Dekeleischer Krieg. Die Spartaner besetzen
die Grenzfestung Dekeleia und beginnen Attika zu
verwüsten. |
| 411 |
Das Werk des Thukydides bricht abrupt ab, es wurde später von Xenophon fortgesetzt. |
| 404 |
Ende des Peloponnesischen Krieges. Die Verbannung
dürfte aufgehoben worden sein. Ob Thukydides wieder in Athen
lebte, ist unter den Althistorikern umstritten. |
| um 400/396 |
Thukydides stirbt, sein Todes- und
Begräbnisort sind unbekannt. Er gilt wegen seiner Methodik als
der Vater der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung. Mit Herodot und Xenophon gehört er zu den drei großen
Geschichtsschreibern der griechischen Blütezeit. |
| Literatur: Schadewaldt, Wolfgang: Die Anfänge der Geschichtsschreibung bei den Griechen. Bd. 2, 3. Aufl., Frankfurt a. M. 1990; H. Vretska und W. Rinner (Hrsg.): Thukydides. Der Peloponnesische Krieg. Stuttgart 2000. |