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Agaton Sax, vielen Dank... (13.7.10) |
Stefan Zweig |
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| 1881 | Am 28.
November kommt Stefan Zweig als Sohn des jüdischen
Textilunternehmers Moritz Zweig und dessen Gattin Ida Brettauer in
Wien zur Welt. Die ersten Gedichte verfasst er in seiner
Gymnasialzeit. |
| 1900 | Beginn des Studiums der Germanistik und Romanistik in Wien. Später wechselt er an die Universität Berlin. |
| 1901 | Publikation seines
ersten Gedichtbandes "Silberne Saiten" |
| 1902 | Beginn einer langjährigen Mitarbeit an der „Neuen Freien Presse“ Wien |
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1904 |
Stefan Zweig beendet
sein
Studium mit der Dissertation über "Die Philosophie des
Hippolyte Taine".
Seine erster Novellenband "Die Liebe der Erike Ewald" erscheint. Er
übersetzt die Werke von Paul Verlaine, Charles Baudelaire
und
Émile Verhaeren. |
| 1914 |
Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges meldet sich Stefan Zweig als Freiwilliger, wird aber wegen Untauglichkeit im Archiv des Kriegsministeriums eingesetzt. Unter dem Einfluss seines Freundes Romain Rolland wandelt er sich Stefan Zweig zum Kriegsgegner. Rolland pflegte einen intensiven Kontakt mit Sigmund Freud. |
| 1917 |
Stefan Zweig
wird aus dem Militärdienst entlassen. Er zieht nach
Zürich und schreibt für die "Wiener
Neue Freie Presse". In dieser Zeit trifft er u.a. Hermann
Hesse und
James
Joyce.
Nach Ende des Krieges kehrt er nach Österreich
zurück und lässt sich in Salzburg nieder. |
| 1920-1927 |
Stefan Zweig
veröffentlicht die Novellen "Amok" (1922) "Angst"
(1925) und "Verwirrung der Gefühle" (1927). Sie sind ebenso
von der Psychoanalyse beeinflusst wie seine Biographien
zu Balzac, Dickens,
Dostojewski,
Hölderlin, Kleist, und Nietzsche.
Die Biografien
veröffentlicht er als Sammlungen unter dem Titel "Baumeister
der Welt". In "Sternstunden der
Menschheit" verknüpft er die Darstellung der
europäische Geschichte mit der Deutung von
Personenkonstellationen. |
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1928 |
Stefan Zweig reist in
die Sowjetunion. Er veröffentlicht Biographien zu
Casanova, Stendhal und Tolstoj. |
| 1934-1938 |
Stefan Zweig entscheidet sich nach der zunehmenden Einflussnahme der Nationalsozialisten in Österreich zur Emigration. Von London aus tritt er gegen die neuen Machthaber ein und wirbt für die Idee eines geistig geeinten Europas. |
| 1939 |
Nach Kriegsausbruch nimmt Stefan Zweig die britische Staatsbürgerschaft an. Er verlässt London und gelangt schließlich über mehrere Stationen nach Brasilien. |
| 1941 | Die "Schachnovelle" entsteht. In seinem berühmtesten Buch schildert Stefan Zweig die Seelenlage des modernen Menschen in einer existentiellen Situation. |
| 1942 |
Am 23. Februar nimmt
sich Stefan Zweig in Verzweiflung über den Krieg und
zusammen mit seiner zweiten Frau in
Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. |
| Quellen:
Müller, Hartmut : Stefan Zweig. Mit Selbstzeugnissen
und Bilddokumenten. Reinbek, 1988. Weinzierl, Ulrich (Hg.): Stefan
Zweig. Triumph und Tragik. Aufsätze, Tagebuchnotizen, Briefe.
Frankfurt 1992. |