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Aphorismen und Sprüche...
Der Unterschied zwischen... (28.7.10) |
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Arthur Schopenhauer
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| 1788 |
Arthur
Schopenhauer wird am
22. Februar in Danzig geboren. Seine Eltern sind der Kaufmann Heinrich
Floris
Schopenhauer und seine Frau Johanna Henriette Trosiener. |
| 1799
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Besuch der Rungeschen
Privatschule in Hamburg.
Mehrjährige Bildungsreise durch Europa. |
| 1803
- 1804 |
Reise durch Holland,
England, Frankreich, Schweiz,
Österreich, Schlesien und Preußen. Zur Erlernung der
englischen Sprache verbringt er mehrere Wochen im Eagle House in
Wimbledon. Er führt Tagebuch. Frühe pessimistische
Empfindungen und Urteile. |
| 1805 | Heimkehr nach Hamburg
und Antritt einer Kaufmannslehre.
Am 20. April tödlicher Unfall des Vaters. |
| 1807
- 1809 |
Abbruch der
Kaufmannslehre. Er geht in Gotha, dann in
Weimar auf das Gymnasium. |
| 1809 - 1811 | Immatrikulation an der
Universität
Göttingen als Student der Medizin. |
| 1811 - 1813 | Berliner Studienjahre.
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| 1813
- 1814 |
Schopenhauer verfasst
seine Dissertation "Über
die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde". Er macht die
Bekanntschaft
mit Johann
Wolfgang Goethe. |
| 1814 - 1818 | Schopenhauer geht nach
Dresden. Entwurf und
Ausführung der ersten Fassung seines Hauptwerkes "Die Welt als
Wille und Vorstellung". |
| 1818 - 1819 | Italienische Reise. In
Mailand erfährt
Schopenhauer vom Zusammenbruch des Danziger Bankhauses L. A. Muhl, bei
dem er einen Teil seines Vermögens deponiert hat. Die
ungeklärte Zukunft veranlasst ihn, sich um eine Dozentenstelle
an der
Universität Berlin zu bemühen, die 1810 im Zuge unter
der Bildungsreform von Wilhelm
von Humboldt eröffnet hatte. Schopenhauers erste Tochter, das uneheliche Kind einer Dresdner Kammerzofe, stirbt nach wenigen Monaten. |
| 1820
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23. März:
Probevorlesung an der Berliner
Universität. Schopenhauer setzt seine Vorlesungen demonstrativ
zu den Stunden von Hegels Hauptkolleg, sodass ihm zunehmend die
Hörer ausbleiben. |
| 1822 |
Zweite Italienreise
über die Schweiz, Mailand,
Venedig und Florenz. |
| 1823
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In München
wird er durch verschiedene
Krankheiten fast ein Jahr festgehalten. Er fällt in eine
Depression. Ertaubung des rechten Ohrs. |
| 1825 |
Prozess wegen
Körperverletzung der
Näherin Caroline Marquet. In Berlin bleibt der Versuch
erfolglos,
weitere Vorlesungen abzuhalten. |
| 1831 |
Flucht aus Berlin
wegen einer Choleraepidemie nach
Frankfurt am Main. |
| 1833 | Arthur Schopenhauer
lässt sich in Frankfurt am Main nieder.
Die zweite uneheliche Tochter wird geboren, auch sie lebt nur eine
kurze Zeit. |
| 1836 |
Seine Schrift "Ueber
den Willen der Natur" erscheint. |
| 1838 |
Tod der Mutter. |
| 1841
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Unter dem gemeinsamen
Titel "Die beiden Grundprobleme
der Ethik" erscheinen die beiden Preisschriften "Ueber die Freiheit des
menschlichen Willens" und "Ueber das Fundament der Moral". |
| 1844 | Der zweite Band der
"Welt als Wille und Vorstellung"
wird veröffentlicht. |
| 1847 | Die Dissertationsarbeit "Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde" erscheint in zweiter Auflage. |
| 1848
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Während der
Revolution steht Schopenhauer auf
der Seite der Regierung und plädiert für die
Aufrechterhaltung der gesetzlichen Ordnung. |
| 1851 |
In den "Parerga und
Paralipomena", wovon die
berühmten "Aphorismen zur Lebensweisheit" ein kleinerer Teil
sind, lehnt Schopenhauer den Glauben an einen persönlichen
Schöpfergott strikt ab. Er hebt allerdings das Positive am
"echten" Christentum hervor, welches er in Augustinus und Martin
Luther
verwirklicht sieht. Schopenhauer findet in seinem letzten
Lebensjahrzehnt zunehmend
Beachtung. |
| 1858 |
Schopenhauer lehnt
eine ihm angetragene Mitgliedschaft
in der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin ab. |
| 1860 | Arthur Schopenhauer
stirbt am 21. September in Frankfurt am
Main an einer Lungenentzündung. Schopenhauers
pessimistische Philosophie wir für den jungen Friedrich
Nietzsche
zum ständigen Begleiter. |
| Literatur: Abendroth, Walter: Schopenhauer. Reinbek bei Hamburg 1967; Röd, Wolfgang: Der Weg der Philosophie. Band II. München 1996. |