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Rauchverbot Bayern
Die Horrorvorstellung... (5.9.10) |
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Ernest Rutherford |
| 1871 |
Am 30. August wird Ernest Rutherford als Sohn eines schottischen Auswanderers in Spring Grove bei Nelson auf der neuseeländischen Südinsel geboren. |
| 1887 | Ernest Rutherford besucht das College in Nelson und erweist sich als ausgezeichneter Schüler. |
| 1889 | Ernest Rutherford erhält ein Stipendium und besucht das Canterbury College an der Universität von Neuseeland in Christchurch. |
| 1894 | Mit einer Arbeit
über Magnetisierung von Eisen erwirbt Ernest Rutherford den Bachelor. |
| 1895 | Rutherford erhält ein erneutes Stipendium und setzt sein Studium an der englischen Universität Cambridge fort. |
| 1896 | Zusammen mit dem britischen Physiker Joseph J. Thomson gelingt Rutherford der Nachweis, dass der Vorgang der Ionisierung nicht nur in Wasser, sondern auch in Gas stattfindet. |
| 1897 | Rutherford klassifiziert die verschiedene Arten radioaktiver Strahlen die von Uran ausgehend eine Ionisierung bewirken: Alphastrahlen, Betastrahlen und Gammastrahlen. |
| 1898 | Nach der Hochzeit mit Mary Newton tritt Ernest Rutherford eine Stelle als Professor an der Universität im kanadischen Montreal an. |
| 1902 | Ernest Rutherford stellt gemeinsam mit dem englischen Chemiker Frederick Soddy das radioaktive Zerfallsgesetz auf. Danach zerfällt jedes radioaktive Atom mit einer zeitlich bestimmbaren Wahrscheinlichkeit. Die Zeitspanne bis zum Zerfall der Hälfte der radioaktiven Substanz wird Halbwertszeit genannt. |
| 1903 | Rutherford wird zum Mitglied der "Royal Society", der angesehensten englischen Wissenschaftsgesellschaft. Joseph J. Thomson entwickelt ein Atommodell, bei dem die Elektronen wie die Rosinen in einem Kuchen angeordnet sind. Schnell erhält es den Spitznamen "Rosinenkuchenmodell". |
| 1907 | Rutherford übernimmt einen Lehrstuhl
für Physik an der Universität inm englischen Manchester. |
| 1908 | Für seine Forschungen über den Zerfall der Elemente und die chemische Zuammensetzung der radioaktiven Elemente erhält Ernest Rutherford den Nobelpreis für Chemie. |
| 1911 | Er widerlegt das Atommodell von Joseph J. Thomson und entwickelt das "Rutherfordsche Atommodell": Die gesamte positive Ladung und die Masse konzentrieren sich in einem kleinen Raum, dem Atomkern. Dieser wird von negativ geladenen Elektronen umkreist, der Atomhülle. |
| 1914 | Ernest Rutherford wird als Auszeichnung für seine wisenschaftliche Arbeit zum Ritter geschlagen. |
| 1919 | Als Professor für Experimentalphysik an der Universität Cambridge führt Rutherford ein kernphysikalisches Experiment durch: Beim Beschuss von Stickstoff mit Alphastrahlen werden die Atome eines Sauerstoffisotops sowie die Protonen freigelegt. Mit dieser Stickstoff - Sauerstoff - Umwandlung gelingt Rutherford die erste künstliche Kernreaktion. |
| 1920 | Rutherford erhält einen zusätzlichen einen Lehrstuhl an der Londoner "Royal Institution of Great Britain". |
| 1925-1930 | Ernest Rutherford ist Präsident der Royal Society |
| 1937 | Am 19. Oktober stirbt Ernest Rutherford in London. Er erhält seine letzte Ruhestätte in der Westminster Abbey. |
| Literatur: Buchmakowsky, Volker (Hg.): Die 100 des Jahrhunderts. Naturwissenschaftler. Hamburg 1994; Simmons,John: Who is Who der Wissenschaften, Bettendorf 1997. |