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hauptsächlich bildhauerei... (23.1.12) |
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Auguste Rodin
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1840 |
Francois-Auguste-René Rodin wird am 12. November als Sohn eines normannischen Vaters (Polizeischreiber) und einer aus einer künstlerisch begabten, lothringischen Familie stammenden Mutter (geb. Cheffer) geboren. |
| 1853 | Rodin besucht die École Spéciale de Dessin et de Mathématiques (Schule für Zeichnen und Mathematik). |
| 1854 | Der Junge wechselt an die École des Arts décoratifs. Er bleibt dort bis 1857. |
| 1857 - 1859 | Er möchte in die bedeutenderen Ecole des Beaux-Arts aufgenommen zu werden. Seine Versuche scheitern, auch sein Probestück, der "Mann mit der gebrochenen Nase" wird abgelehnt. |
| 1862 | Als seine Schwester stirbt, gerät Rodin in eine Lebenskrise. Der junge Mann tritt in den Orden der "Pères du Saint-Sacrement" ein. Der Abt des Ordens ermutigt ihn, sein Leben der Kunst zu widmen. Für sein künstlerisches Schaffen stellt ihn der Orden für alle Zeit frei. |
| 1863 | Rodin beginnt eine lange Freundschaft mit der Näherin Rose Beuret, die auch sein Modell wird. |
| 1864 | Rodin wird
Schüler des Bildhauers Albert
Ernest Carrier-Belleuse (1824-1887). 1866 |
| 1866 | Sein Sohn Auguste-Eugène, wird geboren. |
| 1870 | Rodin folgt seinem Meister nach Brüssel. Eine künstlerische Auseinandersetzung entwickelt sich zu einem handfesten Streit. Er trennt sich von Carrier-Belleuse. In dieser Zeit erfährt er durch öffentliche Aufträge auch seine erste künstlerische Anerkennung. |
| 1875 | Der Künstler unternimmt eine ausgedehnte Italienreise. In Florenz, Rom, Neapel und Venedig lernt er die Werke der großen italienischen Meister, vor allem Michelangelo und Donatello, aber auch Bernini und den Barock, kennen. |
| 1876 | Mit seinem Bronzewerk
"Das eherne Zeitalter" wird Rodin
bekannt. |
| 1877 | Bei einer Rundreise durch Frankreich begeistert Rodin die gotischen Architektur. Die gewonnenen Eindrücke verknüpft er mit seinen in Italien gemachten Erfahrungen. |
| 1880 - 1917 | In dieser Zeit erschafft Rodin zahlreiche Künstlerdenkmäler (unter anderem von Lorrain, Hugo, Balzac). Zu seinen Förderern und Mäzenen zählen der Kunstkritiker und Schriftsteller Roger Marx sowie sein Chef in der Porzellanmanufaktur von Sévres, Carrier-Belleuse. |
| 1883 | Rodin ist mit seinen Werken bei Ausstellungen in München, Nürnberg und Düsseldorf vertreten. |
| 1889 | Eine Doppelausstellung mit dem Maler Claude Monet wird für beide Künstler zum Erfolg |
| 1894 | Dresden und die Hamburger Kunsthalle erwerben Werke von Rodin. |
| 1900 | Für seine Präsentation am Rande der Pariser Weltausstellung bekommt Rodin einen eigenen Pavillion und schafft seinen künstlerische Durchbruch in Frankreich. |
| 1904 | Rodin schließt die Bekanntschaft mit der Duchesse de Choiseul, die bis etwa 1912 eine Art Managerrolle in seinem Leben einnimmt. |
| 1905
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Rainer Maria Rilke
fungiert als
Privatsekretär Rodins, wobei das Verhältnis zwischen
beiden nicht immer ungetrübt ist. Clara Westhoff, die Gemahlin
Rilkes, bewundert Rodin und wird seine Schülerin. |
| 1907 - 1908 | Kaiser Wilhelm II. lehnt es ab, Rodin den Orden "Pour le Mérite" zu verleihen. |
| 1917 | Im Januar heiratet Rodin Rose Beuret, die wenige Wochen nach der Trauung stirbt. Im November desselben Jahres endet auch das Leben von Auguste Rodin. Er wird im Garten seiner Villa in Meudon beerdigt. |
| Literatur: Rilke, Rainer Maria: Auguste Rodin. Wiesbaden 1949; Röper Lars: Auguste Rodin. München 2007. |