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an welcher uni kann ich... (19.1.12)

 

 

Robert Koch

1843
Der Mitbegründer der modernen Bakteriologie wird am 11. Dezember in Clausthal im Harz als eines von dreizehn Kindern des Bergbauingenieurs Herrmann Koch und dessen Ehefrau Mathilde geboren.
1862  Robert Koch beginnt zunächst ein Studium an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. Später wechselt er zur Medizin.
1866
Robert Koch schließt sein Medizinstudium mit Schwerpunkt der Bakteriologie  mit dem Staatsexamen und der Promotion ab.
1867
Hochzeit mit Emmy Adolfine Fraatz, der Tochter eines Pfarrers in Clausthal. Aus der Ehe geht eine Tochter hervor. Im selben Jahr beginnt Robert Koch seine Tätigkeit als praktischer Arzt.
1870 -1871
Robert Koch meldet sich als Freiwilliger im preußisch-französischen Krieg von  und arbeitet in einem Feldlazarett.
1872 -1880 Koch arbeitet als Kreisarzt in Wollstein, dem heutigen Wolsztyn in Polen.
1876
Bei Experimenten zur Entstehung der Tierseuche Milzbrand (Anthrax) gelingt Robert Koch der Nachweis eines spezifischen Krankheitserregers, des "Bacillus anthracis".
1877
Robert Koch gelingt mithilfe eines Mikroskops die erste photograhische Darstellung der Mikroorganismen.
1880  Nachdem er seine Entdeckungen in den letzten Jahren an der Universität Breslau vorgeführt hatte, wird Robert Koch nun nach Berlin berufen. Ihm wird die Leitung der Bakteriologischen Abteilung des Kaiserlichen Gesundheitsamtes übertragen. 
1882
Robert Koch gelingt die Isolierung des Tuberkelbazillus. Bis heute ist der Nachweis der Existenz bakterieller Krankheitserreger mit dem Namen Robert Koch verbunden.
1884
Koch weist auch den Cholera-Erreger nach. Er entwickelt die "Kochschen Postulate", einen Kriterienkatalog zu den bakteriologischen Erregern.
1885
Robert Koch wird zum Leiter des Instituts für Infektionskrankheiten in Berlin. Zu seinen Mitarbeitern zählen die späteren Nobelpreisträger Emil von Behring und Paul Ehrlich.
1893  Die Ehe der Kochs wird geschieden. Er heiratet daraufhin die erst 17-jährige Hedwig Freiberg, was in der Öffentlichkeit als skandalös empfunden wird.
1897 - 1907 Robert Koch unternimmt zahlreiche Reisen. In Afrika und Asien forscht er nach den Erregern der Pest, der Malaria und der Schlafkrankheit.
1905  Robert Koch erhält für seine Forschungen über die Tuberkulose den Nobelpreis der Medizin.
1910  Geschwächt durch eine Herzkrankheit reist Robert Koch zur Kur nach Baden-Baden. Dort stirbt er am 27. Mai.  wo er am 27. Mai stirbt. Seine Urne wird im Westflügel des Berliner Robert-Koch-Instituts beigesetzt.
   
  Literatur:
Podach, E.F: Robert Koch. Berlin 1947; Simmons, J.: Who's who der Wissenschaften.  Düsseldorf 2007;  Vasold, M.: Robert Koch. Der Entdecker von Krankheitserregern. Heidelberg 2002.

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