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Martin Buber
Buber ist stark vom Zen... (23.1.12) |
Platon
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| 431-04
v.Chr. |
Peloponnesischer
Krieg zwischen Athen und Sparta. |
| 429 |
Tod des Perikles. |
| 428/27 |
Geburt Platons in
Athen als Spross Familie des alten Adels. |
| 411/10 |
Sturz der Demokratie;
für etwa ein Jahr besteht eine Oligarchie in Athen. |
| 408/07 |
Platon wird
Schüler des Philosophen Sokrates. |
| 404/03 | Athen kapituliert vor
den Spartanern. Herrschaft der "Dreißig Tyrannen" mit
Kritias, dem Vetter der Mutter Platons, als Anführer. |
| 403 |
Wiederherstellung der
Demokratie. |
| 399
|
Prozess des Sokrates
und Verurteilung zum Tod durch den Schierlingsbecher. Nach dessen Tod geht Platon mit anderen Sokrates-Schülern nach Megara (30 km westlich von Athen), dann nach Ägypten und Kyrene. Nicht zuletzt als Antwort auf die politische und kulturelle Krise entstehen in dieser Zeit die Dialoge: Laches, Charmides, Euthyphron, Lysis, Protagoras, Kleinerer Hippias, Ion, Größerer Hippias, Apologie, Kriton und Gorgias. In der "Apologie" (Verteidigung), die einzige nicht in Dialogform gehaltene Schrift Platons, beschreibt er den Prozess des Sokrates. Die literarische Gattung, die Platon als Medium seiner Philosophie nutzt, ist gewöhnlich der Dialog. |
| 389/88 | Erste sizilische Reise
Platons. Kontakt mit den Pythagoreern, den Anhängern des
Mathematikers und Mystikers Pythagoras. Bekanntschaft
mit dem Tyrannen
von Syrakus, Dionysios I., und dessen Schwager Dion. |
| 387
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Platon
gründet die "Akademie" (Philosophenschule) im Hain des
Akademos in Athen, an der er bis zu seinem Tod lehrt und die Zulauf aus
ganz Griechenland hat. Die Akademie wird erst 529 n. Chr.
durch den römischen Kaiser Justinian
geschlossen. Wohl um diese Zeit entstehen: Menon, Kratylos, Euthydemos, Menexenos, Symposion, Phaidon, Politeia, Phaidros, Parmenides und Theaitet. In "Politeia" (Staat), das als sein Hauptwerk gilt, entwickelt Platon seine Staatstheorie. |
| 367/65 | Zweite Reise nach
Syrakus, wo inzwischen Dionysios II. regiert; der Versuch, eine
"Philosophenherrschaft" zu errichten, scheitert. Verbannung Dions;
Repressalien gegen Platon. Aufnahme des Aristoteles in die Akademie.
Die Dialoge Sophistes und Politikos werden dieser Zeit zugeordnet. |
| 361/60 | Dritte Reise nach Sizilien auf Drängen des Dionysios II. und erneutes Scheitern. |
| 357 |
Gewaltsame
Übernahme der Macht in Syrakus durch Dion. |
| 354
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Tod Dions durch eine
Verschwörung. |
| Nach der letzten
Heimkehr (Platons nach Athen) entstehen: Philebos, Timaios, Kritias und
Nomoi, und - sofern er echt ist - der "Siebte Brief". Der "Timaios" ist
neben der "Politeia", an die er anknüpft, wohl der
wirkungsreichste platonische Dialog: Das Bestehen des paradigmatischen
Staates soll in der Vorgeschichte aufgewiesen werden. Die "Nomoi"
(Gesetze) sind Platons letztes und umfangreichstes Werk; es kreist um
das Thema 'Staat', aber flicht in die Darstellung alle Themen und
Motive platonischer Philosophie ein. |
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| 348/47
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Tod Platons. Die letzten Lebensjahre Platons sind in Dunkel gehüllt. Der Reiseschriftsteller Pausanias berichtet, dass Platon, der nie verheiratet war, in der Nähe seiner Akademie begraben wurde. Philippos von Opus, der für Platon als Sekretär arbeitete, gibt postum die "Nomoi", die als unfertiges Manuskript vorliegen, heraus. Platon war mit seinem Schüler Aristoteles der bedeutendste Philosoph der Antike. Seine gesamte Philosophie ist auf die Lehre von den 'Ideen' bezogen, die uns als ewige Urbilder nur durch den Verstand, nicht aber durch Wahrnehmung zugänglich sind. Im Höhlengleichnis beschreibt Platon den Menschen als Unwissenden, der sich aus seinem Zustand befreien kann. Es ist grundlegend für Platons Erkenntnistheorie. |
| Literatur: Neumann, Uwe: Platon. rororo Monographie. Reinbek bei Hamburg 2001. Röd, Wolfgang: Der Weg der Philosophie, Band 1. München 1994 |