| aphilia
- Naturwissenschaften aphilia - Geschichte |
Stuttgart21 ist Umweltschutz...
Muss mich schon wundern... (31.7.10) |
|
|
Robert Oppenheimer |
| 1904 |
Am 22.
April wird Robert Oppenheimer in New York geboren. Bereits in
frühen Jahren interessiert er sich für
die Chemie. |
| 1925 |
Das Studium der Chemie
und Physik an der Harvard
University graduiert Oppenheimer mit summa cum laude. Anschliessend
arbeitet er am Cavendish Laboratory
im englischen
Cambridge unter der Leitung von Ernest Rutherford. Sein Interesse gilt
allerdings weniger
der experimentellen als der theoretischen Physik. |
| 1926 |
Nach der
Veröffentlichung mehrer Arbeiten wechselt Oppenheimer auf
Einladung nach Göttingen. Dort lernt er die Forscher Max Born,
Werner
Heisenberg und Wolfgang Pauli
kennen. |
| 1927 | Oppenheimer promoviert entwicklelt zusammen mit Max Born die Born-Oppenheimer-Näherung, die in den Annalen der Physik veröffentlicht wird. Er wird damit zum führenden Experte einer neuen Quantenmechanik. |
| 1929 |
Oppenheimer siedelt
wieder in die USA. An der University of California in Berkeley sowie am
California Institute of Technology in Pasadena nimmt er eine
Stelle als Professor an. |
| 1938 | Otto Hahn entdeckt in Berlin die Spaltung von Urankernen bei Neutronenbestrahlung. Damit ist der Weg für den Bau einer deutschen Atombombe beschritten. |
| 1939 | Zusammen mit anderen Physikern warnt der überzeugte Pazifist Albert Einstein den US-Präsidenten Roosevelt vor der Gefahr einer deutschen Atombombe. |
| 1941 |
Die USA tritt in den
Zweiten Weltkrieg ein. Oppenheimer hat zu diesem Zeitpunkt schon mit
Kernforschungen begonnen. |
| 1942 |
Oppenheimer
übernimmt die technische Leitung für das
"Manhattan-Projekt", die Entwicklung der amerikanischen Atombombe. |
| 1945 |
Am 16. Juli wird "Fat
Man", die erste Atombombe, unter
dem Codenamen Trinity in
der Wüste von New Mexico gezündet. Am 6. August wird
die Atombombe "Little
Boy" über Hiroshima abgeworfen, und 9. August
über eine weitere "Fat Man"
über Nagasaki. Oppenheimer
bedauert die Abwürfe später. |
| 1947 |
Oppenheimer wird bis
1952 Vorsitzender des
Aufsichtsrats der
Atomenergiekommision. Aufgrund seiner
ablehnenden Haltung gegenüber einer weiteren
Aufrüstung gerät er bei Politikern und dem
Militärs in Misskredit. |
| 1953/54 |
Wegen
"unamerikanischem Verhalten" wird gegen Oppenheimer ein
Untersuchungsverfahren eingeleitet.
Oppenheimer wird 1954 von der Atomenergiekommision und aus
allen Staatsämtern entlassen. |
| 1963 |
Oppenheimers
erhält die volle Rehabilitation. Präsident
Johnson übereicht ihm den Enrico-Fermi-Preis. Der Vorschlag ging auf seinen Vorgänger John F. Kennedy zurück, der am 22. November in Dallas ermordet wurde. |
| 1966 | Oppenheimer erkrankt an Kehlkopfkrebs. |
| 1967 |
Robert Oppenheimer,
der "Vater der Atombombe", stirbt am 16. Februar in Princeton
im US-Bundesstaat New Jersey. |
| Literatur: Hoffmann, Klaus: J.Robert Oppenheimer. Schöpfer der ersten Atombombe, Berlin 1995; Simmons, John: Who's who der Wissenschaften. München, 1997. |