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GrĂ¼ne Autobahnen
Hauptsache, es geht gegen... (22.1.12) |
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Alfred Nobel |
| 1833 |
Alfred
Bernhard Nobel, Erfinder des Dymanits und Stifter des
Nobelpreises,
wird am 21. Oktober als Sohn einer Fabrikantenfamilie in Stockholm
geboren. |
| 1843 |
Sein Vater holt die
Familie nach St. Petersburg. Alfred erhält ebenso wie seine
Brüder Privatunterricht mit Schwerpunkt dem Chemie. Zudem geht
er als Maschinenbauer in die Lehre |
| 1850 |
Er unternimmt eine
zweijährige Studienreise, die ihn unter anderem nach Paris
führt. Hier beschäftigt er sich Intensiv mit
den Forschungen der Chemie. |
| 1852 |
Alfred Nobel kehrt
nach St. Petersburg zurück, um in der Fabrik seines Vaters zu
arbeiten. |
| 1859 |
Nobel beginnt sich mit
der Entwicklung von Sprengstoffen. Sein Anliegen ist die Verbesserung
der Sicherheit beim Umgang mit Nitroglycerin
(Sprengöl). |
| 1863 | In Stockholm
entwickelt er das Sprengverfahren der
"Initialzündung", was eine genaue Bestimmung des
Sprengzeitpunktes ermöglicht. Problematisch bleibt die
Instabilität des Sprengöls. |
| 1864 |
Ein schweres
Ünglück erschüttert die Stockholmer
Familienfabrik. Sein Bruder Emil und vier Mitarbeiter verlieren ihr
Leben. |
| 1865 |
Alfred Nobel baut sein
Fabriknetz aus. In Krümmel bei Hamburg entsteht eine
Anlage die Massenproduktion von Nitroglycerin, die er für
den internationalen Markt herstellen lässt. Er
experimentiert weiter an der Stabilität
des Sprengöls, indem er andere Substanzen
(Additiva) beimischt. |
| 1866 | Auch in der Fabrik in
Krümmel kommt es zu einer Serie von Explosionen. Der Transport
und der Gebrauch von Nitroglycerin wird in einigen Lädern
verboten verboten. |
| Im selben Jahr mischt
Alfred Nobel Nitroglycerin mit Kieselgur, einer Substanz aus den Schalen der
Kieselalgen. Das Mischungsverhältnis beträgt 3:1. Den
neue, stabilen Sprengstoff lässt er unter dem Namen
"Dynamit" patentieren. (griech. dynamis: Kraft, Bewegung). Das
Dynamit findet einen riesigen Markt, allerdings weniger im Bergbau,
sondern vor allem als Kriegswaffe. Nobel wird zu
einem wohlhabenden Mann. |
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| 1876 |
Alfred Nobel lernt in
Paris die österreichische Schriftstellerin Bertha
von Suttner
und ihre pazifistischen Ideen kennen. |
| 1877 |
Alfred Nobel treibt
dem weiteren Ausbau seiner Firma voran. Er entwickelt die
Sprenggelatine und das rauchlose
Pulver "Ballisit". |
| 1889 |
Bertha von Suttners pazifistischer Roman "Die Waffen nieder!" erscheint. Zunehmend gerät Alfred Nobel in Selbstzweifel über sein Lebenswerk als Sprengstofferfinder. |
| 1892 |
Auf persönliche
Einladung Bertha von Suttners reist Alfred Nobel
zu einem Friedenskongress nach Bern. Allerdings bleibt er
dabei incognito. |
| 1895 |
Alfred Nobel bestimmt
testamentarisch den größten Teil
seines Vermögens
einer Stiftung. Aus den Zinserträgen sollen
hochdotierte
Preise für
Bemühungen um das Wohl der Menschheit vergeben werden. |
| 1896 | Alfred Nobel stirbt am
10. Dezember in San Remo, er wird in Stockholm
beigesetzt. 1901 werden am 10. Dezember die ersten Nobelpreise
an Henri Dunant und Wilhelm Conrad Röntgen verliehen.
Bertha von Suttner erhält den Nobelpreis 1905. |
| Literatur: Fant, Kenne: Alfred Nobel. Idealist zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Frankfurt 2001; Kant, Horst: Alfred Nobel. München 1997. |