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da wir noch einiges auf... (23.7.10)

 

Alexander Sutherland Neill

1883 Neill wird am 17. Oktober im schottischen Forfar als viertes Kind des Schulleiters George Neill und seiner Frau Mary geboren.
1899  Als "pupil teacher" (Hilfslehrer) unterrichtet Neill erstmals an der Schule seines Vaters. 
1903  A.S. Neill unterrichte als Lehrer erst in die Nähe von Edinburgh, später Zeit später an die Kingskettle School in Fife. 
1906  Er unterrichtet an der Newport Public School in Dundee und zusätzlich als Privatlehrer. 
1908  Beginnt eines Landwirtschaftsstudiums an der Universität Edinburgh. Nach einem Jahr wechselt er zu Englischer Literatur. Neill wird Herausgeber der Studentenzeitschrift "The Student" . 
1912  Neill legt den Master of Arts in Englisch mit Auszeichnung ab. Er zieht nach London, um dort an einer Enzyklopädie mitzuarbeiten.
1913  Neill ist  Autor und Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften. Außerdem tritt er in die Labour Party ein und nimmt eine Stellung als Schulleiter an der Gretna Public School in Schottland an. 
1916  Neill wird zum Kriegsdienst einberufen, aber noch im selben Jahr wegen Krankheit wieder entlassen. 
1919  Der Tod seiner Schwester Clunie, zu der ihn ein inniges Verhältnis pflegte, trifft Neill schwer. Bei Maurice Nicoll, einem Schüler von Carl Gustav Jung, dem Begründer der Analytischen Psychologie, begibt er sich in Behandlung. 
1920  Er wird Mitherausgeber der Zeitschrift "New Era". 
1921  Neill nimmt an der Gründungskonferenz der reformpädagogischen Bewegung "New Education Fellowship" in Calais teil. In der Nähe von Dresden gründet Neill seine "Neue Deutsche Schule". Sie gilt als Vorläufer von Summerhill. Neill verfolgt dort das Konzept einer repressionsfreien Erziehung. Jede ethische oder religiöse Unterweisung der Kinder leht er ab.
1923  Die Schule zieht nach Österreich auf den Sonntagsberg um. 
1924  Der Schulversuch bin Österreich scheitert an der Bürokratie, Neill verlegt die Schule nach Südengland in die Grafschaft Dorset. Der "Summerhill" bei Lyme Regis gibt der Schule ihren endgültigen Namen. Der Begriff der "antiautoritären Erziehung" ist von nun an mit den Namen "Summerhill" und "Neill" verknüpft.
1927  Neill heiratet Lillian Neustätter. 
1935  In Oslo begegnet er dem Psychoanalytiker und Freigeist Wilhelm Reich. 
1937  Neill beginnt eine Psychoanalyse bei Wilhelm Reich in Norwegen. 
1944  Am 30. April stirbt seine Frau Lilian.
1945  Neill heiratet seine ehemalige Sekretärin Ena Wood.
1946  Im Oktober wird Tochter Zoë geboren.
1960  Mit "Summerhill: A Radical Approach to Child Rearing" erscheint in den USA eine Zusammenfassung von vier Bücher A.S. Neills. Seine antiautoritäre Erziehung wird zum Leitbild vieler Pädagoginnen und Pädagogen bis in die 70er Jahre hinein. Anders als bei Maria Montessori, Peter Petersen oder Rudolf Steiner gibt es heute jedoch nur noch sehr wenige Schulen, die sich auf seinen Pädagogik berufen.
1973   Am 23. September stirbt Alexander S. Neill in Aldeburgh. 
   
  Literatur: 
Kühn, Axel D.: Alexander S. Neill, Reinbek bei Hamburg, 1995. 
Paetz, Andreas / Pilarczyk Ulrike (Hg.): Schulen, die anders waren. Zwanzig reformpädagogische Modelle im Überblick. Berlin 1990

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