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hauptsächlich bildhauerei... (23.1.12) |
Claude Monet
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| 1840 |
Claude
Oscar Monet kommt am 14. November in Paris zur Welt. Kurz daruf zieht
die Familie nach Le Havre um, wo Monet seine Jugend verbringt. |
| 1858 |
Claude Monet lernt den Landschaftsmaler Eugène Boudin kennen und ist fasziniert von seiner Kunst. Er spielt mit dem Gedanken, sich fortan ebenfalls als Maler zu betätigen. |
| 1859 | Ohne Schulabschluss geht Monet nach Paris. An der Academie Suisse, einer öffentlichen Einrichtung zur Unterstützung junger Künstler, lernt er Jacob Camille Pissarro und andere Realisten kennen. |
| 1861 | Auf Drängen seines Vaters wird Claude Monet zu einem siebenjährigen Militärdienst nach Algerien einberufen. Er wird der Kavallerie zugeteilt. |
| 1862
- 1863 |
Der sensible Künstler erkrankt an Typhus. Eine Tante Claude Monets, selbst Gelegenheitsmalerin, kauft ihn vom Militärdienst frei. Wieder in Paris arbeitet er in einem freien Atelier. Dort lernt er u.a. Pierre-Auguste Renoir kennen. |
| 1864 |
Monet beginnt mit Landschaftsstudien. |
| 1865 |
Die Maler Frédéric Bazille und Claude Monet beziehen ein gemeinsames Atelier in Paris. Auf dem Pariser Salon stellt Monet "Seestücke" aus, Gemälde mit Schiff- und Meeresmotiven. |
| 1866 |
Monet malt das lebensgroße Frauenporträit "Camille", das von der Kunstkritikgelobt wird. In Ville d'Avray bei Paris entsteht das große Figurenbild "Frauen im Garten". |
| 1867 |
Monets Lebensgefährtin Camille Doncieux, bringt am 8. August einen gemeinsamen Sohn zur Welt. |
| 1868 |
Claude und Camille ziehen zunächst nach Bennecourt, dann nach Le Havre. Die Internationale Marine- Ausstellung zeigt fünf Werke Monets. |
| 1869 |
Claude Monet stellt im Schaufenster des Farbenhändlers Latouche ein Bild aus, das mit der neuen Technik kurzer Pinselstriche angefertigt wurde. Er entwickelt diesen Stil in den folgenden Jahren weiter. |
| 1870 |
Am 28. Juni heiraten Claude und Camille. |
| 1871 |
Der Kunsthändler Paul Durand-Ruels kauft erstmals Bilder von Monet. Am Jahresende zieht die Familie Monet nach Argenteuil nordwestlich von Paris. Sie bewohnen ein Haus mit Atelier nahe der Seine. |
| 1872 |
Weiter Ankäufe von Paul Durand-Ruels sichern Monets finanzielle Unabhängigkeit. |
| 1873 | Im April trifft sich Monet mit Jacob Camille Pissarro und Malern, um über die Gründung einer Künstlervereinigung zu beraten. Er beginnt mit dem berühmten Gemälde "Impression, Sonnenaufgang". |
| 1874 | Am 15. April präsentieren Monet und seine Künstlervereinigung ihre Werke zum erstenmal in eigener Regie. Monet stellt sein Gemälde "Impression, Sonnenaufgang" aus, welches der Gruppe den Spottnamen Impressionisten einbringt. Trotzdem entstehen weitere impressionistische Bildeer. Edouard Manet zeigt seinen Malerkollegen im Gemälde "Claude Monet in seinem Atelier". Das Atelier ist nichts anderes als ein Boot. Es entsteht die Malerei "plein air", als unter freiem Himmel. |
| 1875 | Monet stellt seine Frau wieder auf zwei großen Figurenbildern dar: "Der Spaziergang. Frau mit Sonnenschirm" und "Camille im japanischen Kostüm". |
| 1876 | Der Sammler Ernest Hoschedé unterstützt Monet und lässt ihn in seinem Schloss Rottembourg in Montgeron von Juli bis Dezember arbeiten. |
| 1877 | Der Gesundheitszustand von Monets Ehefrau Camille verschlechtert sich. |
| 1878 | Am 17. März
wird Monets zweiter Sohn Michel Monet geboren. Die Familie
siedelt nach Vétheuil nahe Paris um. Die
finanzielle Lage verschlechtert sich. |
| 1879 | Camille Doncieux stirbt im Alter von 32 Jahren an Unterleibskrebs. Monet erweist ihr mit seinem Bild "Camille auf dem Totenbett“ die letzte Ehre. |
| 1883 | Claude Monet mietet mit Alice Hoschedé ein Haus mit Garten in Giverny, das er bis an sein Lebensende bewohnen wird. |
| 1889 | In einer Ausstellung in der Pariser Galerie Georges Petit werden Gemälde Monets zusammen mit Skulpturen von Auguste Rodin gezeigt. Monet gewinnt wieder an Popularität. |
| 1890 | Monet kauft das Haus in Giverny kaufen. |
| 1892 | Claude Monet und Alice Hoschedé heiraten. |
| 1915 | Monet lässt in seinem Haus ein großes Atelier bauen. Er schafft großformatige Bilder seines Seerosenteichs. Im Garten befinden sich stets Leinwände und Staffeleien, denen sich der Künstler eine Zeit des Tages widmet. |
| 1916 | Der Maler erhält einen Staatsauftrag für den Seerosen-Zyklus. |
| 1926 | Claude Monet stirbt am 5. Dezember in Giverny. |
| Literatur: Arnold
Matthias: Claude Monet; Hamburg 1998. Sager Karin: Claude Monet in
Giverny; München 2006; Wildenstein Daniel: Monet oder der
Triumpf des Impressionismus. Köln 2003. |