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Byzantinische Kunst
Im neuen Pauly ist der... (13.7.10)

 

Claude Monet

1840
Claude Oscar Monet kommt am 14. November in Paris zur Welt. Kurz daruf zieht die Familie nach Le Havre um, wo Monet seine Jugend verbringt.
1858
Claude Monet lernt den Landschaftsmaler Eugène Boudin kennen und ist fasziniert von seiner Kunst. Er spielt mit dem Gedanken, sich fortan ebenfalls als Maler zu betätigen.  
1859  Ohne Schulabschluss geht Monet nach Paris. An der Academie Suisse, einer öffentlichen Einrichtung zur Unterstützung junger Künstler, lernt er Jacob Camille Pissarro und andere Realisten kennen. 
1861  Auf Drängen seines Vaters wird Claude Monet zu einem siebenjährigen Militärdienst nach Algerien einberufen. Er wird der Kavallerie zugeteilt.
1862 - 1863
Der sensible Künstler erkrankt an Typhus. Eine Tante Claude Monets, selbst Gelegenheitsmalerin, kauft ihn vom Militärdienst frei. Wieder in Paris arbeitet er in einem freien Atelier. Dort lernt er u.a. Pierre-Auguste Renoir kennen.
1864
Monet beginnt mit Landschaftsstudien.
1865
Die Maler Frédéric Bazille und Claude Monet beziehen ein gemeinsames Atelier in Paris. Auf dem Pariser Salon stellt Monet "Seestücke" aus, Gemälde mit Schiff- und Meeresmotiven. 
1866
Monet malt das lebensgroße Frauenporträit "Camille", das von der Kunstkritikgelobt wird.  In Ville d'Avray bei Paris entsteht das große Figurenbild "Frauen im Garten". 
1867
Monets Lebensgefährtin Camille Doncieux, bringt am 8. August einen gemeinsamen Sohn zur Welt. 
1868
Claude und Camille ziehen zunächst nach Bennecourt, dann nach Le Havre. Die Internationale Marine- Ausstellung zeigt fünf Werke Monets.
1869
Claude Monet stellt im Schaufenster des Farbenhändlers Latouche ein Bild aus, das mit der neuen Technik kurzer Pinselstriche angefertigt wurde. Er entwickelt diesen Stil in den folgenden Jahren weiter.
1870
Am 28. Juni heiraten Claude und Camille. 
1871
Der Kunsthändler Paul Durand-Ruels kauft erstmals Bilder von Monet. Am Jahresende zieht die Familie Monet nach Argenteuil nordwestlich von Paris. Sie bewohnen ein Haus mit Atelier nahe der Seine.
1872
Weiter Ankäufe von Paul Durand-Ruels sichern Monets finanzielle Unabhängigkeit.  
1873  Im April trifft sich Monet  mit Jacob Camille Pissarro und Malern, um über die Gründung einer  Künstlervereinigung zu beraten.  Er beginnt mit dem berühmten Gemälde "Impression, Sonnenaufgang".
1874  Am 15. April präsentieren Monet und seine Künstlervereinigung ihre Werke zum erstenmal in eigener Regie. Monet stellt sein Gemälde "Impression, Sonnenaufgang" aus, welches der Gruppe den Spottnamen Impressionisten einbringt. Trotzdem entstehen weitere impressionistische Bildeer. Edouard Manet zeigt seinen Malerkollegen im Gemälde "Claude Monet in seinem Atelier". Das Atelier ist nichts anderes als ein Boot. Es entsteht die Malerei "plein air", als unter freiem Himmel.
1875  Monet stellt seine Frau wieder auf zwei großen Figurenbildern dar: "Der Spaziergang. Frau mit Sonnenschirm" und "Camille im japanischen Kostüm". 
1876  Der Sammler Ernest Hoschedé unterstützt Monet und lässt ihn in seinem Schloss Rottembourg in Montgeron von Juli bis Dezember arbeiten.
1877  Der Gesundheitszustand von Monets Ehefrau Camille verschlechtert sich.
1878  Am 17. März wird Monets zweiter Sohn Michel Monet geboren. Die  Familie siedelt nach  Vétheuil nahe Paris um. Die finanzielle Lage verschlechtert sich.
1879  Camille Doncieux stirbt  im Alter von 32 Jahren an Unterleibskrebs. Monet erweist ihr mit seinem Bild "Camille auf dem Totenbett“ die letzte Ehre.
1883  Claude Monet mietet mit Alice Hoschedé ein Haus mit Garten in Giverny, das er bis an sein Lebensende bewohnen wird. 
1889  In einer Ausstellung in der Pariser Galerie Georges Petit werden Gemälde Monets zusammen mit Skulpturen von Auguste Rodin gezeigt. Monet gewinnt wieder an Popularität. 
1890  Monet kauft das Haus in Giverny kaufen. 
1892  Claude Monet und Alice Hoschedé heiraten.
1915  Monet lässt in seinem Haus ein großes Atelier bauen. Er schafft großformatige Bilder seines Seerosenteichs. Im Garten befinden sich stets Leinwände und Staffeleien, denen sich der Künstler eine Zeit des Tages widmet.
1916  Der Maler erhält einen Staatsauftrag für den Seerosen-Zyklus. 
1926  Claude Monet stirbt am 5. Dezember in Giverny. 
   
  Literatur: Arnold Matthias: Claude Monet; Hamburg 1998. Sager Karin: Claude Monet in Giverny; München 2006; Wildenstein Daniel: Monet oder der Triumpf des Impressionismus. Köln 2003.

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