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hauptsächlich bildhauerei... (23.1.12) |
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Édouard Manet
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| 1832 | Am 23. Januar wird Édouard Manet in Paris als Sohn von Eugénie-Désirée Manet, Tochter eines Diplomaten und Auguste Manet, einem wohlhabenden Beamten im Justizministerium, geboren. |
| 1849 | Manet fällt zweimal bei der Aufnahmeprüfung zur Marineschule durch. Er entschließt Maler zu werden. Im gleichen Jahr lernt er die Holländerin Suzanne Leenhoff kennen, seine spätere Frau. |
| 1850-1856 | Von Thomas Couture lässt sich Manet in dessen Atelier im Malen unterweisen. Er unternimmt Bildungsreisen nach Deutschland, Italien, Spanien und in die Niederlande. |
| 1859 | Sein Bild "Der Absinth-Trinker" wird vom Pariser Salon zur Ausstellung abgewiesen. |
| 1861 | Für sein Bild "Gitarrenspiel" (1860) erhält er eine Auszeichnung. |
| 1862 | Manets Vater stirbt und hinterlässt dem Künstler ein beträchtliches Vermögen. |
| 1863 | Suzanne Leenhoff und Édouard Manet heiraten. Sein Gemälde "Das Frühstück im Grünen" zeigt zwei unbekleidete Frauen, die nicht wie üblich allegorisch überhöht werden, sondern ganz natürlich dargestellt sind. Es wird im Salon des Réfuses gezeigt, einer Ausstellung für abgelehnte Werke des Pariser Salons. Manets Bild erzeugt auch in diesem Rahmen einen riesigen Skandal. |
| 1864 | Manets erstes Seebild, die dramatische Wiedergabe der „Schlacht zwischen der U.S.S. Kearsarge und der C.S.S. Alabama“, entsteht durch Zeitungsartikel, die über das Ereignis berichten. |
| 1865 | Édouard Manet unternimmt eine Reise nach Madrid. Dort studiert er intensiv die Werke von Meistern aus dem 17. Jahrhundert. Die spanische Kunst ist in Frankreich populär, seit Napoleon zu Beginn des 19. Jahrundert Beutestücke von seinen Feldzügen auf der Iberischen Halbinsel mitgebracht hatte. Im gleichen Jahr produziert sein Bild "Olympia" im Salon einen neuen Skandal. Es zeigt eine nackte Frau im Liegen. |
| 1866 | Der Maler lernt Emile Zola kennen, der später seine Biographie schreiben wird. |
| 1867 | Für sein Werk „Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko“ lässt sich Manet von den Arbeiten des spanischen Malers Francisco José de Goya y Lucientes inspirieren. |
| 1870 | Als sein
Freund Édmond Duranty, eine ebenso knappe wie kritische
Ausstellungskritik über ihn im Paris-Journal
veröffentlicht, treffen sich die beiden im Wald von
Saint-Germain zu einem Degenduell. Duranty wird
leicht
verwundet. |
| 1871 | Manet wird in die
"fédèration des artistes" gewählt. Durch
den durch den Kontakt zum Impressionisten Claude Monet wird er
zur Freilichtmalerei
(plein air) angeregt. |
| 1873 | Der Künstler experimentiert mit der plein air-Malerei. Es entstehen die Bilder "Am Strand" und "Die Schwalben". |
| 1874 | Édouard Manet trifft sich mit Claude Monet im nordwestlich von Paris gelegenen Argenteuil, wo sie zusammen arbeiteten. |
| 1876 | Bei Édouard Manet machen sich die ersten Anzeichen seiner Ataxie (Bewegungsstörung) bemerkbar. |
| 1878 | Manet schafft
einfühlsame Portraits, z. B. die "Blonde Frau mit
entblößten Brüsten". |
| 1881 | Manet erhält der Orden der Ehrenlegion. Die schon früher ausgebrochene Lähmung machte sich wieder bemerkbar. Daraufhin widmet er sich nur noch der Pastelltechnik, da ihm der Umgang nicht so schwer fällt. Es entseht das Gemälde "Bar in den Folie-Bergères". Der Impressionist Max Liebermann ersucht ihn auf dem Pariser Salon um ein gemeinsames Treffen, was Manet aber aus patriotischen Gründen zurückweist. |
| 1883 | Am 20. April wird ihm
das linke Bein amputiert. Er stirbt am 30. April in Paris und findet
auf
dem Friedhof Passy seine letzte Ruhe. |
| Literatur: Stein, Ute: Kunstgenuß - bon appétit. Der gedeckte Tisch und die impressionistische Malerei, Frankfurt/Main 2001; Biele-Wrunsch, Manuela: Die Künstlerfreundschaft zwischen Édouard Manet und Émile Zola, Taunusstein 2004 |