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Agaton Sax, vielen Dank... (13.7.10) |
Gotthold Ephraim Lessing |
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| 1729 |
Am 22.
Januar wird Gotthold
Ephraim Lessing als erstes von zwölf Kindern in
Kamenz in Sachsen geboren. Er besucht der städtischen
Lateinschule und der Füstenschule St. Afra in
Meißen, für die er ein Stipendium bekommen hat. |
| 1747-1748 | Lessing studiert in
Leipzig Theologie und Medizin,
bricht das Studium jedoch ab und zieht nach Berlin. Lessings erstes
Lustspiel "Der junge Gelehrte" wird von der Neuberschen Theatertruppe
aufgeführt. "Der Mysogyn" entsteht. |
| 1750 | In Berlin trifft Lessing auf den berühmten Voltaire. |
| Ab
1751 |
Lessing arbeitet
für die Berlinische
Privilegierte Zeitung, der späteren Vossischen Zeitung, als
Rezensent und Redakteur. |
| 1752 |
In Wittenberg erlangt
Lessing die
Magisterwürde und kehrt anschliessend nach Berlin
zurück. Dort freundet er sich mit dem jüdischen
Philosophen Moses Mendelsohn an. |
| 1755 |
Im Oktober zieht er
nach Leipzig; im Jahr darauf begibt
er sich auf eine
Bildungsreise und erreicht Frankreich,
England und die Niederlande. Wegen des Sienbenjährigen
Krieges, in
den alle europäischen Großmächte verwickelt
sind,
bricht er die Reise in Amsterdam ab.
"Miß Sara Sampson" wird uraufgeführt. |
| 1758 |
Lessing kehrt nach
Berlin
zurück und arbeitet als freier Autor. Mit den
"Briefen, die
neueste Literatur betreffend" macht er sich einen Namen. |
| 1760 | Gotthold E. Lessing wird zum auswärtigen Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften gewählt. |
| 1760-1765
|
Für einige
Jahre ist Lessing als
Sekretär des General Tauentzien in Breslau
beschäftigt, danach kehrt er nach Berlin zurück. |
| 1766 | Lessing unternimmt verschiedene Reisen, besucht Bad Pyrmont, Kassel und Göttingen. |
| 1767 | Die "Minna von
Barnhelm" entsteht. Lessing
übernimmt die Aufgabe des Dramaturgen am Hamburger Theater. Er
gründet zusammen mit Johann Bode eine eigene Druckerei, die
jedoch schon bald aus finanziellen Gründen scheitert. |
| 1770-1781 | Lessing, der mittlerweile als Bibliothekar in Wolfenbüttel arbeitet, trifft sich mehrmals mit Gottfried Herder. |
| 1771 | Lessing verlobt sich mit der Hamburgerin Eva König. Im Jahr darauf stellt er "Emilia Galotti" fertig. |
| 1776-1778 | Gotthold Lessing und Eva König heiraten. Lessing gibt die philosophischen Aufsätze Karl Wilhelm Jerusalems heraus. |
| 1777 | Lessing reist nach
Mannheim. Er plant, die Leitung des
Mannheimer Theaters zu übernehmen. Weihnachten bringt Eva
Lessing einen Jungen zur Welt, der nach wenigen Stunden stirbt. |
| 1778 | Von der Geburt
erschöpft, stirbt Eva Lessing
am 10. Januar. Lessing ist nun mit den Kindern Evas, Malchen und Fritz
allein. |
| 1779 | Lessings "Nathan der Weise", die "Ringparabel" entsteht. Das Drama handelt von der religiösen Toleranz. Seine aufklärerische Humanität bringt in Lessing in Konflikt mit der Amtskirche. |
| 1780 | Lessing verfasst seine Geschichtsphilosophie unter dem Titel "Die Erziehung des Menschengeschlechts". |
| 1781 | Am 15. Februar stirbt Gotthold Ephraim Lessing in Braunschweig. Mit Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe gehört er zu den drei großen deutschen Klassikern. Dabei kam es zwischen Lessing und dem zwanzig Jahre jüngeren Goethe nie zu einer persönlichen Begegnung, obwohl ihre Wirkungskreise nicht weit auseinander lagen. |
| 1783 | Am 14. April wird "Nathan der Weise" in Berlin uraufgeführt |
| Literatur: Drews, W.: Gotthold Ephraim Lessing. 23. Auflage. Reinbek bei Hamburg 1994; Eichner, S.: Die Prosafabel Lessings in seiner Theorie und Dichtung. Bonn 1974. |