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Teilnehmende für Studie...
**Sehr geehrte... (17.1.12) |
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Jacques Lacan |
| 1901 |
Jacques Lacan wird als Sohn einer katholischen Familie in Paris geboren. |
| 1907 | Seine Eltern schicken ihn in die renommierte Jesuitenschule Collège Stanislas in Paris. |
| 1920 | Jacques Lacan beginnt mit dem Studium der Medizin an der Faculté de Médecine de Paris. Außerdem begegnet er dem Dichter und surrealistischen Theoretiker André Breton. |
| 1921 | Aus gesundheitlichen Gründen (weil er zu dünn ist) wird Lacan vom Militärdienst freigestellt. |
| 1926 | Lacan spezialisiert seine Studien auf die der Psychiatrie. Die Praktikumssemester verbringt er im Saint Anne, einem großen psychiatrischen Klinikum in Paris. |
| 1931 | Jacques Lacan erhält eine Zulassung als forensischer Psychiater. |
| 1932 | Jacques Lacan promoviert zum Doktor der Psychiatrie. |
| 1933 | Er veröffentlicht einige Artikel im surrealistischen Magazin "Minotaure". |
| 1934 | Am 29. Januar heiratet er Marie-Louise Blondin. Das Paar wird drei Kinder haben wird. |
| 1936 | Mit seiner Beschreibung der Selbstwahrnehmung von Kleinkindern im Spiegel erregt er Aufsehen auf dem Internationalen psychoanalytischen Kongress in Marienbad. |
| 1938 | Lacan wird vollwertiges Mitglied der "Société Psychoanalytique de Paris" (Psychoanalytische Gesellschaft in Paris). |
| 1939 | Bis zum Kriegsende arbeitet Lacan in einem Pariser Militärkrankenhaus. |
| 1941 | Jacques und Marie-Louise lassen sich scheiden, da Lacan ein Kind mit der Frau des Schriftstellers Georges Bataille erwartet. |
| 1944 | Jacques Lacan lernt Sartre und Picasso kennen. Er wird Picassos persönlicher Arzt. |
| 1951 | Die Psychoanalytische Gesellschaft verfügt Lacans Ausschluss. Er gründet mit einigen Anhängern die neu "Société Française de Psychoanalyse" (Psychoanalytische Gesellschaft Frankreichs). |
| 1953 | Jacques Lacan und Sylvia Bataille, die bereits 1946 von Georges Bataille geschieden wurde, heiraten. |
| 1955 | Über Ostern besucht er den Existenzphilosophen Martin Heidegger in Freiburg. |
| 1964 | Nach erneuten Schwierigkeiten in der "Société" gründet Lacan die "Ecole Freudienne de Paris" (Freudschule in Paris). |
| 1966 | Er publiziert sein erstes Buch "Escrits", welches in Frankreich auf Anhieb zum Bestseller wird. |
| 1972 | Die "Borromäischen Ringe", eine mathematisch-geometrische Verbindung, inspirieren ihn als Modell für eine Topologie des menschlichen Geistes mit den Elementen des "Realen", des "Imaginären" und des "Symbolischen". |
| 1981 | Am 9. September verstirbt Jacques Lacan infolge einer Darmkrebserkrankung. |
| Der Psychoanalytiker
Lacan genießt in Frankreich bis heute sehr
hohes Ansehen. Der von Sigmund
Freud begründeten Psychoanalyse
verhalf er in Frankreich zu einem eigenes Profil. Seine Formel: "Das
Unbewusste ist strukturiert
wie eine Sprache" verdeutlicht seinen Zugang zur Sprachphilosophie. |
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| Lieratur: Werner F. Bonin: Die großen Psychologen. Düsseldorf 1983. Christiane Schlüter: Die wichtigsten Psychologen im Portrait. Wiesbaden 2007. |