Biografien
menü
Übersicht Aphilia Forum AVDS

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

aphilia - Literatur
aphilia - Geschichte
Feed Philosophie
Krimileser hier?
Agaton Sax, vielen Dank... (13.7.10)



Kurt Tucholsky

1890 Am 9. Januar wir Kurt Tucholsky in Berlin geboren.
1899-1907 Kurt Tucholsky besucht zunächst das Französische Gymnasium in Berlin, später das Königliche Wilhelms-Gymnasium.
1907 Noch als Schüler veröffentlicht Kurt Tucholsky unter dem Titel "Märchen" kritische Artikel über Kaiser Wilhelm im satirischen Wochenblatt Ulk.
1909 Tucholsky legt die Reifeprüfung ab.
1909-1913 Studium der Rechtskunde in Berlin und Genf. Tucholsky verzichtet jedoch auf das erste juristische Staatsexamen und damit auf eine Karriere als Anwalt.
1911 In Prag kommt es zur Begegnung zwischen Kurt Tucholsky und Franz Kafka.
1912 Veröffentlichung der heiteren Novelle "Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte".
1913-1933 Kurt Tucholsky wir Mitarbeiter der Zeitschrift "Schaubühne", später "Weltbühne". Dort verfasst er ironische und polemische Beiträge zu den politischen Zuständen in Deutschland. Tucholsky schreibt unter den Pseudonymen Peter Panter, Ignaz Wrobel, Theobald Tiger und Kaspar Hauser. Jedes Pseudonym steht dabei für einen anderen satirischen Stil. Tucholsky kritisiert vor allem die Borniertheit des Beamtentums, Nationalismus, Militarismus und die Korruption in Presse und Justiz.
1915-1918 Als Soldat im 1. Weltkrieg ist Tucholsky im Baltikum und in Rumänien stationiert.
1918-1920 Tucholsky ist Chefredakteur des "Ulk"
1920-1922 Mitgliedschaft in der USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei), einer linken Abspaltung der SPD. Ab 1922 tritt Tucholsky der SPD bei.
1923  Tucholsky ist Volontär am Bankhaus von Bett, Simon & Co
1924-1929 Tucholsky ist Korrespondent der „Vossischen Zeitung“
in Paris. Für die Weltbühne übernimmt er zeitweise die Herausgeberschaft. Sein Nachfolger wird Carl von Ossietzky, mit dem er schon seit 1920 einen regen Gedankenaustausch pflegt. 
1929 Übersiedlung nach Schweden. Er veröffentlicht "Deutschland, Deutschland über alles", eine Zusammenstellung aus Texten, Bildern und Collagen.
1931 Der Roman "Schloß Gripsholm" erscheint, eine Geschichte um das Wechselspiel der Liebe.
1933 Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird Tucholsky aus Deutschland ausgebürgert. Seine Schriften werden verboten und verbrannt.
1935 Kurt Tucholsky nimmt sich in Hindas bei Göteborg das Leben
   
  Literatur:
Austermann, Anton: Kurt Tucholsky. Der Journalist und sein Publikum. München, Zürich 1985; Schulz, Klaus Peter: Tucholsky. Hamburg 1993.

footer

Seniorenstudium