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Martin Buber
Buber ist stark vom Zen... (23.1.12) |
Konfuzius |
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| 551 v. Chr. | Konfuzius wird im Stadtstaat Lu in der heutigen Provinz Shandong geboren. Als Nachkomme von Priestern der Shang-Dynastie gehört er per Geburt zu den Gelehrten. Durch einen politischen Umbruch veramte die Familie. |
| 549 | Tod seines Vaters, danach wird er von seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen aufgezogen. Frühzeitig erlernt Konfuzius die "Sechs Künste", dies sind Tanz, Musik, Bodenschießen, Wagenlenken, Schreiben und Mathematik. |
| 533 | Konfuzius heiratet, im nächsten Jahr wird eine Tochter geboren. |
| ab 532 | Tätigkeit als Schreiber und Aufseher über die öffentlichen Getreidespeicher. |
| um 530 | Konfuzius beginnt mit privaten Lehrtätigkeiten, später richtet er eine eigene Schule ein. Er unterrichtet in Geschichte, alten Riten, Dichtung und Musik. |
| um 520 | Vermutlicher Beginn der privaten Lehrtätigkeit. |
| um 518 | Konfuzius unternimmt eine Reise nach Luoyang, der Hauptstadt des Fürstentums der Zhou, um dort junge Adelige zu unterweisen. Dabei trifft er möglicherweise mit dem Philosophen Laozi zusammen. Die tatsächliche Existenz von Laozi ist allerdings bis heute nicht belegt. |
| 517 | Der Herrscher Zhao des Stadtstaates Lu flieht in den Nachbarstaat Qi. Konfuzius folgt ihm nach. |
| 516 | Konfuzius erhält eine Audienz beim Fürsten Jing von Qi. |
| 515 | Konfuzius kehrt wieder nach Lu zurück und setzt seine Lehrtätigkeit fort. |
| 500-497 | In Lu beginnt ein politischer Aufstieg Konfuzius', der ihn zum Amt des Justizministers führt |
| 497 | Der Fürst von Qi sieht das Aufblühen in Lu mit Neid und schickt eine Gruppe von Mädchen sowie Pferden, um die strenge Moral in Lu zu untergraben und die Ausschweifungen zu fördern. Konfuzius verlässt seine Heimat und beginnt mit seinen Schülern eine dreizehnjährige Wanderschaft durch zahlreiche chinesische Staaten. |
| 497-493 | Aufenthalt in Wei. |
| 493 | Abreise aus Wei. Der Adlige Huan Tan von Song verübt einen Mordanschlag auf Konfuzius. |
| 492-489 | Konfuzius hält sich in Chen auf. |
| 489 | Konfuzius gerät mit seinen Anhängern in kriegerische Auseinandersetzungen, sie sind nahe am Hungertod. |
| 488-484 | Zweiter Aufenthalt in Wei. |
| 484 | Konfuzius kehrt nach Lu zurück. Wegen seiner moralischen Strenge wird er zwar geehrt, nicht aber mit Ämtern bedacht. |
| 483 | Tod des Sohnes Boyu. Noch im selben Jahr wird sein Enkels Zisi geboren. Der Legende zufolge ist er der Autor des Zhongyong. |
| 481 | Tod seines Lieblingsschülers Yan Yuan. Der Fürst Jing von Qi wird ermordet. Konfuzius fordert eine Intervention Lus in Qi, findet aber keine Unterstützung |
| 480 | Tod des Schülers und Freundes Zilu. |
| 479 | Konfuzius stirbt in Lu. Er hinterlässt neben eigenen Schriften auch die Kommentierung älterer Überlieferungen, zu denen neben dem Buch der Urkunden (Schu-djing) auch das Buch der Lieder (Sche-djing) und das Buch der Wandlungen (I-djing) gehören. In China verbreitete er das Ideal des gelehrten Beamten. Der Konfuzianismus ist die auf Konfuzius zurückgehende Lehre der moralischen Fundierung des Einzelnen, der Familie und des Staates. Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus bilden die drei großen Religionen bzw. Philosophien des Ostens. Der Konfuzianismus ist dabei am wenigsten theologisch ausgerichtet. Ein Verbindung zwischen den Gründungen der großen westlichen und östlichen Philosophien stellt der Philosoph Karl Jaspers mit seinem Konzept der "Achsenzeit" her. |
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Literatur:
Hammer, Christiane u. Führer Bernhard: Tradition und Moderne. Religion, Philosophie und Literatur in China. Dortmund 1997; Zotz, Volker: Konfuzius für den Westen. Frankfurt am Main 2007. |