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GrĂ¼ne Autobahnen
Hauptsache, es geht gegen... (22.1.12) |
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Christoph Kolumbus
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| 1451 |
Christoph Kolumbus wird im Stadtstaat Genua geboren. Seine Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Man nimmt an, dass sein Vater Weber ist und Christoph in jungen Jahren ebenfalls diesen Beruf ausübt. Die Anfänge seiner Karriere als Seefahrer sind unklar. Genua hat einen regen Hafen, und möglicherweise fährt Kolumbus bereits in seiner Jugend im Dienst von Kaufleuten zur See. |
| 1470-1480 |
Kolumbus unternimmt
seine erste Handelsreise zur Insel Chios im Ägäischen
Meer. |
| 1476-1477 |
Kolumbus segelt in
einem Konvoi aus mehreren Schiffen nach England. Auf dem Weg wird die
Flotte vor der portugiesischen Küste von Piraten
überfallen. Kolumbus’ Schiff sinkt, doch er rettet
sich und kommt bis nach Lissabon. Dort lässt er sich nieder
– sein Bruder Bartholomäus arbeitete in
Lissabon, dem Zentrum der europäischen Seefahrt, bereits als
Kartograph. Kolumbus nimmt an Fahrten im Dienst der
portugiesischen Flotte teil. |
| 1482-1483 |
Kolumbus
begleitet eine Expedition entlang der westafrikanischen
Küste. |
| 1479 |
Kolumbus heiratet die
Tochter des Gouverneurs der Insel Porto
Santo, nordöstlich von Madeira. Er verbrint einige
Zeit auf Porto Santo, wo er als Kartograph arbeitet
studiert nebenher Seekarten, Logbücher und Papiere aus dem
Nachlass seines verstorbenen Schwiegervaters. Die Frage nach der
kürzesten Seeroute nach Asien beginnt ihn zu
beschäftigen. |
| Die Griechen
waren der Ansicht, dass die Erde eine Kugelgestalt besitzt. Im
Mittelalter teilweise verdrängt, wird diese Theorie von den
Gelehrten
wieder aufgegriffen. Kolumbus hat die Vision, Indien statt auf
dem langen Seeweg rund um Afrika auf einer Route nach Westen
über das Meer zu erreichen. |
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| 1484 |
Kolumbus
unterbreitet Johann II., dem König von Portugal,
einen Vorschlag für seine Route nach Westen richtet an ihn ein
Gesuch, um die Finanzierung ein, aber von der königlichen
Schifffahrtskommission abgelehnt wird. |
| 1486 |
Kolumbus erreicht eine
Audienz bei Isabella I., der Königin von Kastilien. Aber auch
von ihrer königlichen Kommission wird er abgewiesen. |
| 1492 |
Im April wird Kolumbus
endlich erhört: Königin Isabella sagt die
Finanziert die Reise zu. |
| Die Expedition besteht
aus dem Hauptschiff Santa María und den beiden kleineren
Schiffen Pinta und Nina. Die Flotte sticht am 3. August
von Spanien, in See. Am Abend des 12. Oktober entdeckt
Kolumbus auf der Inselgruppe der Bahamas San Salvador, das von den
Bewohneren dort Guanahani genannt wird. Danach landet er auf auf Kuba
und Hispaniola. Kolumbus wähnt sich
dabei vor Ostasien. |
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| 1493-1504 |
Kolumbus unternimmt
drei weitere Reisen, bei denen er Mittelamerikas bis
zum nördlichen Rand Südamerikas
erkundet. Auf seiner dritten Fahrt wird er
von Siedlern der Goldgier beschuldigt und in Ketten
gelegt. Seine Expeditionen werden zunehmend von Streitigkeiten,
Unglücksfällen und Schiffsverlusten
überschattet. Zeit seines Lebens ist es
ihm nicht bewusst, dass er einen neuen Erdteil entdeckt hat.
Im Gegensatz zum Venezianer Marco Polo,
der über 200 Jahre vorher durch seine Reisen und Berichte zu
Ruhm und Ehre gelangt war, kann Christoph Kolumbus von seinen
Erlebnissen kaum zehren. |
| 1506 | Kolumbus kehrt krank
nach Spanien zurück und stirbt am 20. Mai in Valladolid. Seine
sterblichen Überreste werden in Sevilla beigesetzt. |
| Literatur: Behringer, Wolfgang: Amerika. Die Entdeckung und Entstehung einer neuen Welt. München 1992; Fischer-Fabian, Siegfried: Um Gott und Gold. Columbus entdeckt eine neue Welt. Bergisch Gladbach 1991. |