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Stuttgart21 ist Umweltschutz...
Muss mich schon wundern... (31.7.10) |
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Alexander von Humboldt |
| 1769 |
Alexander von Humboldt wird am 14. September in Berlin geboren. Er ist der zweite Sohn des königlichen Kammerherrn Alexander Georg von Humboldt und dessen Ehefrau Marie Elizabeth. Alexander wächst in Schloß Tegel auf und genießt eine umfassende Erziehung durch Hauslehrer. |
| 1789 |
Alexander von Humboldt
immatrikuliert sich an der Universität zu Göttingen,
einem Zentrum der wissenschaftlichen Aufklärung. |
| 1791 |
Humboldt beginnt ein
Bergbaustudium im sächsischen Freiberg. |
| 1792 |
Im
Preußischen Bergbauministerium wird er zum Assessor. |
| 1793 | Alexander von Humboldt
gründet die Freie Königliche Bergschule im kleinen
Städtchen Bad Steben im Frankenwald. Es ist die
erste Ausbildungsschule
für Arbeiter in Deutschland. |
| 1796 | Humboldts Mutter
stirbt. Das Vermögen nutzt Alexander, um sich ganz seinen
Forschungsreisen zu widmen. Den Staatsdienst beendet er. Die
von Napoleon
ausgelösten Kriege zwingen ihn immer wieder zu
Änderungen seiner Pläne. |
| 1798 | Humboldt hält
sich in Paris auf. Im Herbst reist er nach Spanien und erreicht dort
eine Audienz beim spanischen König Karl IV. Er bekommt
schließlich
einen Pass für die spanischen Kolonien. |
| 1799 | Am 5. Juni bricht er mit seinem Begleiter Aimé Bonpland zu seiner fünfjährigen Amerikareise auf. Er beginnt umfangreiche Tier- und Pflanzenstudien, vor allem in Südamerika. Zum Erdmagnetismus führte er Messungen durch. Im Staat Ecuador besteigt er den Chimborazo bis auf 5850 Meter. |
| 1804 |
Am 3. August trifft
Humboldt mit Bonpland wieder in Paris ein, wo er wie ein Held
gefeiert wird. |
| 1805 |
Alexander von Humboldt beginnt mit der Arbeit an seinem 36-bändigen Werk über die amerikanische Reise "Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent". |
| 1807
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Humboldt siedelt von
Berlin nach Paris über. Er beginnt mit der Arbeit an
seiner Geographie der Pflanzen. Die erste die
deutsche Ausgabe widmet er Johann
Wolfgang Goethe. |
| 1808 |
Humboldt
veröffentlich die "Ansichten der Natur". |
| 1810 | Unter maßgeblicher Beteiligung seines Bruder, des Bildungsreformers Wilhelm von Humboldt, nimmt in Berlin die erste Universität ihren Lehrbetrieb auf. |
| 1824 | Alexander von Humboldt verhilft dem Chemiker Justus Liebig zu einer Professur an der Universität Gießen. |
| 1827 | Humboldt zieht wieder zurück nach Berlin und beginnt dort mit seinenn "Kosmos-Vorlesunge" an der Universität. |
| 1829 |
Von April bis
September besucht Humboldt im Auftrag des
Zaren Rußland und Sibirien. Die Ergebnisse
dieser Reise erscheinen 1843/44 in seinen Werk "Asie Centrale". |
| 1837 | In London begegnet Alexander von Humboldt dem Evolutionsforscher Charles Darwin. |
| 1842 |
Humboldt wird zum
Kanzler des neu gestifteten Ordens "Pour le mérite" ernannt. |
| 1845 |
Der erste Band von
"Kosmos - Entwurf einer physischen Weltbeschreibung"
erscheint. Vier weitere Bände folgen, der letzte
wird nach drei Jahre nach seinem Tod veröffentlicht. |
| 1859 |
Am 6. Mai stirbt Alexander von Humboldt. Der lateinamerikanische Freiheitskämpfer Simon Bolivar bezeichnet ihn als den eigentlichen Entdecker Amerikas. Alexander von Humboldt wird am 11. Mai im Familiengrab in Tegel beigesetzt. |
| Literatur: Barth, Reinhard: Alexander von Humboldt. Berlin 2007; Meyer-Abich, Adolf: Alexander von Humboldt. Reinbek 1967. |