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Utopia
Und wo möchten Sie leben... (24.7.10)

 

 

Herodot

Um 486 v. Chr.
Herodot wird im kleinasiatischen Halikarnassos in Karien geboren, dem heutigen Bodrum in der Türkei.
479 v. Chr.
Der Spartanerkönig Leotychidas und der athenischen Stratege (Bezeichnung für Heerführer, aber auch Staatsmann) Xanthippos erstürmen das persische Schiffslager am kleinasiatischen Küstengebirge Mykale bei Milet.
480 v. Chr. Zweiter Perserzug gegen Griechenland unter Xerxes. Unter dem Srategen Themistokles siegt Athen in der Seeschlacht bei Salamis
Um 461 v. Chr.
Gescheiterter Putschversuch gegen Lygdamis, den Tyrannen von Halikarnassos. Herodots beteilift sich daran ebenso wie sein Onkel, der Dichters Panyassis, der dabei umkommt. Herodot geht ins Exil nach Samos.
Um 455 v. Chr. Beginn zahlreicher Reisen, die ihn auch nach Ägypten, Mesopotamien und zu den Skythen führen. Herodot verfasst Reiseberichte und ergänzt sie durch Darstellungen von Augenzeugen. Außerdem wird er olympischer Preisträger im Wettbewerb der Literatur, die in der Antike eine olympische Disziplin ist.
Um 445 v. Chr.
Herodot wird vom Staatsmann Perikles als Geschichtsschreiber eingesetzt. Er dokumentiert den Krieg zwischen Persern und Griechen zu Beginn des 5. Jahrhunderts. In Athen pflegt er eine Freundschaft mit dem Tragödiendichter Sophokles.
443 v. Chr.
Herodot verlässt Griechenland und beteiligt er sich an der Gründung der griechischen Kolonie Thurioi in Unteritalien.
429 v. Chr.
Herodots "Historien", die die Perserkriege beschreiben, sind das einzige bis heute erhaltene Werk. Es wird später in neun Bücher geteilt, die nach den neun Musen, den Töchtern des Zeus, benannt werden. Cicero nennt Herodot später den "Vater der Geschichtsschreibung und Erzähler vieler Märchen". Auf den Spuren Herodots wandelte Thukydides, der mit seinen fundierten Dokumentation des Peloponnesischen Krieges als "Vater der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung" anerkannt ist. Das Werk des Thukydides führte Xenophon weiter.
Um 430 v. Chr.
Herodot stirbt in unteritalienischen Kolonie Thurioi.
   
  Literatur:
Bichler, Reinhold / Rollinger, Robert: Herodot. Hildesheim 2000; Schlögl, Albert. Herodot. Hamburg 1998.

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