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Byzantinische Kunst
Im neuen Pauly ist der... (13.7.10) |
Henrik Ibsen
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| 1828 |
Am 20.
März kommt Henrik Ibsen in der kleinen norwegischen
Handelsstadt Skien als Sohn eines Kaufmanns Knud Ibsen zur
Welt. Die
Familie hat deutsche, dänischen und schottischen Vorfahren. |
| 1835 | Nachdem sich der
Vater finanziell übernommen hat und den Konkurs
anmelden musste, siedelt die Familie auf einen kleinen Hof vor der
Stadt über. Henrik beschäftigt sich mit dem
Theater und der Malerei. |
| 1843 | Nach Beendigung seiner ersten Schulzeit zieht die Familie Ibsen wieder nach Skien zurück. |
| 1844 | Henrik Ibsen geht auf den Wunsch des Vaters zur Lehre bei einem Apotheker in Grimstad. Die Apotheke leidet unter der wirtschaftlichen Not. Henrik beschreibt den Ort später in seinem Stück Terje Vigen beschreibt. Obendrein wird der 17-jährige nach einem Verhältnis mit einer Dienstmagd zum Vater eines Jungen und wird zu Unterhaltszahlungen verpflichtet. |
| 1848-1849 | Henrik Ibsen bereitet sich auf das Abitur vor. Währenddessen entsteht das Drama "Catalina". |
| 1850 | Umzug nach Christiania, dem heutigen Oslo. Dort legt er das Abiur ab und Veröffentlicht "Catalinas". Das Theater von Christiania leht aber die Aufführung ab. |
| 1851 | Henrik Ibsen erhält eine Anstellung als Dramaturg am Theater in Bergen im Norden von Norwegen. Norwegen und Schweden sind zu dieser Zeit zu einer Union verbunden. |
| 1852 | Eine Studienreise
führt Henrik Ibsen nach Kopenhagen und Dresden. |
| 1858 | Heirat mit Suzannah Thoresen. |
| 1864 | Das norwegische Parlament bewilligt ein Stipendium. Henrik Ibsen arbeitet für vier Jahre in Rom. |
| 1866 | Das Ideendrama "Brand" wird zum Erfolg. Das Stück erscheint im innerhalb eines Jahre viermal aufgelegt. |
| 1867-1885 | In Sorrent in der süditalienischen Region Kampanien vollendet Ibsen das Drama "Peer Gynt". Im nächsten Jahr zieht er nach Dresden um. Er pendelt zwischen Rom, Sorrent, Dresden und München und erreicht den Höhepunkt seines Schaffens. Ibsens Stücke sind auf den Bühnen Europas präsent. Großen Erfolg verzeichnet das 1879 vollendete Gesellschaftsdrama "Nora oder Ein Puppenheim". Im Stil des antiken Tragödiendichters Euripides psychologisiert er seine Hauptpersonen und integriert die "Schatten der Vergangenheit" in ihre Motive. |
| 1891 | Henrik Ibsen kehrt in seine Heimat Norwegen zurück. |
| 1900 | Er erleidet mehrere
Schlaganfälle. |
| 1906 | Am 23. Mai stirbt Henrik Ibsen in Kristiania. Seine naturalistischen Dramen haben ihn weltberühmt gemacht. Er wird mit einem Staatsbegräbnis geehrt. |
| Literatur: Hamburger, Käte::Ibsens Drama in seiner Zeit. Stuttgart 1989; Rieger, Gerd Enno: Henrik Ibsen. Reinbek 1993. |