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Byzantinische Kunst
Im neuen Pauly ist der... (13.7.10) |
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Joseph Haydn
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| 1732 | Joseph
Haydn wird am 31. März im niederösterichischen
Rohrau als Sohn des Wagnermeisters Mathias Haydn
und dessen Frau Anna Maria geboren. |
| 1738 |
Haydn lebt bei Johann
Mathias Franckh, einem Verwandten
bei Hainburg und erhält eine musikalische Grundausbildung. |
| 1740 | Georg von Reutter, der
musikalische Direktor des
Stephansdoms, erkennt das Talent des jungen Haydn. Er nimmt
ihn als
Chorknaben mit nach Wien. |
| 1749 |
Nach Eintreten des
Stimmbruchs wird verlässt Haydn den Chor. Er lebt
zunächst als freier Musiker, bevor er als
als Klavierbegleiter für den Kapellmeister Niccola
Popora tätig wird. Popora schult ihn auch in der Komposition.
Haydn komponiert seine ersten Streichquartette und
eine Oper. |
| 1755 | Gräfin von
Thun wird durch eine Klaviersonate
auf Haydn aufmerksam und nimmt ihn in ihre Dienste. Haydns Ansehen als
Komponist steigt. |
| 1758 | Auf Empfehlung des Komponisten Gluck stellt Graf von Morzin Haydn als Kapellmeister auf Schloss Lukavec nahe Pilsen ein. Die Familie Morzin gehört zum einflussreichen Hochadel, ebenso wie die Familie Esterházy, bei der Haydn später tätig wird. |
| 1760 | Joseph Haydn heiratet
Anna Maria Keller, eine wohl nicht ganz glückliche
Entscheidung, denn Anna Maria hat wenig
Verständnis für die Musik hat. Die Ehe bleibt
kinderlos. |
| 1761 | Fürst Paul
Anton Esterházy
engagiert Haydn als zweiten Kapellmeister.
Haydn wird den
Rest seines Berufslebens dem Hause Esterházy eng verbunden
bleiben. |
| 1766 |
Joseph Haydn wird
erster Kapellmeister und ist verantwortlich
für die Orchesterleitung, für die Regie von
Opern und die
Komposition. Es beginnt eine äußerst fruchtbare
Periode.. |
| 1781 |
Haydn entwickelt eine
enge Freundschaft zu Wolfgang
Amadeus Mozart. Haydn zieht sich aus der
Komposition von Opern zurück, Mozart stürzt sich in
dieses Feld. |
| 1790 | Haydns Auftraggeber
Nikolaus von Esterhazy stirbt. Sein Nachfolger löst das
Orchester auf. Haydn nimmt ads Angebit aus London wahr, Sinfonien
mit großem Orchester aufzuführen. An der
Universität Oxford wird er zum Ehrendoktor ernannt. |
| 1792 | Zurück in
Wien unterrichtet Haydn kurze Zeit
Ludwig van Beethoven am Klavier, dieser ist allerdings mit seinem
Lehrer
unzufrieden. |
| 1794 | Haydn beginnt seine
zweite Englandreise. Seine Konzerte werden zum Triumph. Er
erwägt, englischer Staatsbürger zu werden.
Der Prince of Wales versucht ihn zum Bleiben zu
überreden. |
| 1795 | Haydn
gastiert in Hamburg, Berlin und Dresden. In Gumpendorf vor
den Toren Wiens bezieht er ein repräsentatives neues Domizil. |
| 1797 | Joseph Haydn
komponiert die Hymne "Gott
erhalte Franz den Kaiser" (auch "Kaiserhymne") für ein
Streichquartett. Die Melodie ist seit
1922 deutsche Nationalhymne. |
| 1802 | Haydns
Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide. Er bricht seine
Kompositionstätigkeit ab und tritt nicht mehr
öffentlich in Erscheinung. |
| 1809 | Joseph Haydn
stirbt am 31.Mai in
Gumpendorf bei Wien. Mit Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig von
Beethoven bildet er das Dreigestirn der Wiener Klassik. Ein
vollständiges Verzeichnis des Gesamtwerkes Joseph
Haydns findet sich im Hoboken-Verzeichnis, benannt nach dem
niederländischen Musikwissenschaftler Anthony van Hoboken. |
| Literatur: Finscher, Ludwig: Joseph Haydn und seine Zeit. Laaber-Verlag 2000; Irmen, Hans-Josef: Joseph Haydn - Leben und Werk. Böhlau-Verlag 2007. |