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Utopia
Und wo möchten Sie leben... (24.7.10) |
Friedrich II. |
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| 1194 |
Friedrich wird am 26. Dezember in der Stadt Jesi in der Mark Ancona geboren. Seine Eltern sind Heinrich VI. und Konstanze von Sizilien. |
| 1195 | Heinrich bringt seinen Sohn ins mittelitalienische Herzogtum Spoleto. |
| 1196 |
Um die
Nachfolge zu sichern, setzt Heinrich die Wahl des zweijährigen
Friedrichs zum deutschen
König durch. Im Jahr darauf verstirbt Heinrich, doch der
Anspruch seines Sohnes wird von den Fürsten im Reich
bestritten. |
| 1198 |
Heinrichs
jüngerer Neffe
Phillip von Schwaben lässt sich widerwillig zum deutschen
König wählen, denn er erfüllt die Position
des Platzhalters für Friedrich. Im selben Jahr stirbt
Friedrichs Mutter, die Papst
Innozenz III. zum Vormund für
Friedrich bestimmt hatte. Der Papst nimmt sich dem Kind an und
stärkt währenddessen die kirchliche Macht gegen das
Kaisertum. In Palermo wird der vierjährige Friedrich zum König von Sizilien gekrönt. |
| 1208 |
Friedrich erlangt
mit Vollendung seines 14.
Lebensjahres die Mündigkeit. Auf Betreiben des Papstes
heiratet er die elf Jahre ältere Konstanze von
Aragon. |
| 1212 |
Papst
Innozenz III. lässt Friedrich zum Gegenkönig
wählen, um sich der Bedrängnis von Kaiser Otto IV. zu
erwehren, der eine immer aggressivere Italienpolitik
verfolgt. |
| 1214 |
Otto IV. unterliegt bei der Schlacht von
Bouvines (in der Nähe von Lille). Friedrichs Weg zur Herrschaft ist frei. |
| 1215 |
Am 25. Juli erfolgt
Friedrichs Krönung zum deutschen König in
Aachen. |
| 1220 |
Friedrich
II. erhält die Kaiserkrone in Rom. Bedingung des Heiligen Stuhls ist hierbei ein
Kreuzzugsversprechen. Der neue Kaiser legt es ab, ohne sich um die Erfüllung zu kümmern. |
| 1224 |
Friedrich
II. gründet, auch um die Verwaltungsbeamten
seines Reiches auszubilden, die
Universität von
Neapel. |
| 1227 |
Da Friedrich noch
immer keinen
Kreuzzug ausgerufen hat, verhängt Papst Gregor IX. einen Bann
über den Kaiser und exkommuniziert ihn. |
| 1229
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Friedrich der II.
hatte sich
inzwischen nach Jerusalem aufgemacht, aber durch sein
Verhandlungsgeschick eine nichtmilitärische Lösung
erreicht.
Am 13.
März krönt er sich
selbst zum König von Jerusalem. |
| 1237 | Friedrich II. besiegt den vom Papst unterstützten Lombardenbund. |
| 1239 |
Papst Gregor
IX. bannt Friedrich zum zweiten Mal. Während des Konfliktes
zwischen Kaiser und Papst brechen die
Mongolen über Russland und Polen nach Europa ein.. |
| 1243 |
Mit dem neu
gewählten
Papst Innozenz IV. versucht Friedrich II. eine Einigung zu erzielen und
scheitert. Unterdessen bricht der Waffenstillstand mit den
Muslimen in Jerusalem. Die Stadt wird eingenommen und teilweise
zerstört. Innozenz IV. macht den Kaiser mit verantwortlich und
setzt ihn ab. |
| 1246 |
Innozenz IV. beginnt nun einen Kreuzzug gegen Kaiser Friedrich II. Dabei stellt er Gegenkönige auf und lässt er sogar ein Attentat gegen ihn verüben. |
| 1250 |
Am 13. Dezember stirbt der hochgebildete Friedrich II. in Fiorentina bei Lucera. Er hinterließ auch ein Buch das Buch die Falknerei "Ars venandi cum avibus" (Jagdkunst mit Vögeln). Seinen Nachkommen gilt er als "Supor Mundi", das Staunen der Welt. Gemeint ist, dass er selbst die Welt in Staunen versetzte. |
| Literatur: Ipser,K.: Kaiser Friedrich II. Berg 1977; Schneidmüller, B. / Weinfurter S.(Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I. München 2003. |