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Teilnehmende für Studie...
**Sehr geehrte... (17.1.12) |
Sigmund Freud |
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| 1856 | Am 6. Mai erblickt
Sigmund Freud
in Freiberg (Pribor) in Mähren das Licht der Welt. |
| 1873 -1881 | Freud studiert erfolgreich Medizin an der Wiener Universität. |
| 1876 -1882 | Er nimmt seine
Forschungstätigkeit am Wiener
Physiologischen Institut auf. |
| 1881 | Seine Promotion in
Medizin erfolgt. |
| 1882 - 1885 | Freud erhält
eine Anstellung am Allgemeinen
Krankenhaus in Wien. |
| 1885 | Er habilitiert in
Neuropathologie, ebenfalls an der
Wiener Universität. Im selben Jahr beginnt er eben dort seine
Tätigkeit als Privatdozent. |
| 1885 - 1886 | Freud hält sich in Paris an der berühmten psychiatrischen Klinik Salpêtrière bei Jean-Martin Charcot auf. Dort behandelt er die Patientinnen der Frauenklinik mittels Hypnose oder Suggestion. |
| 1886 | In Wien eröffnet er eine eigene Praxis und heiratet Martha Bernays. |
| 1895 | „Studie
über Hysterie“
erscheint, eine Gemeinschaftsarbeit zusammen mit Josef Breuer. Tochter
Anna Freud, das Fünfte der insgesamt sechs Kinder wird geboren. |
| 1897 |
Freud beginnt seine
Selbstanalyse. |
| 1901 | In "Psychopathologie des Alltagslebens" beschäftigt sich Freud mit der Bedeutung von Vergeßlichkeit und Versprechern. Diese Fehlleistungen können nach Freud jedoch auch durch Egoismus, Feindseligkeit oder Eifersucht entstehen. |
| 1902 | Er wird zum
außerordentlichen Professor
ernannt und gründet die „Psychologische
Mittwochs-Vereinigung“. |
| 1905 | In diesem Jahr wird
„Drei Abhandlungen zur
Sexualtheorie“ erstmals herausgegeben. |
| 1910 | Die Internationale
Psychoanalytischen Vereinigung wird
gegründet. C.G.
Jung wird Präsident. Das
"Zentralblatt für Psychoanalyse“ wird
gegründet. Sigmund Freud veröffentlicht die Schrift "Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci". Aus den Gemälden zieht er Rückschlüsse auf die Person Leonardo da Vinci. |
| 1911 | Die gute
persönliche Beziehung zu Alfred Adler
zerbricht wegen unterschiedlicher Ansichten. Adler begründet
seine eigene Schule der Individualpsychologie. |
| 1913 | Er bricht die privaten
Beziehungen zu Jung ab. |
| 1919 | Gründung des "Internationalen Psychoanalytischen Verlags". |
| 1920 | In "Jenseits des Lustprinzips" revidiert Freud die Wunscherfüllungstheorie und gelangt zum Triebdualismus von Tod und Eros. |
| 1923 | Bei Freud wird Krebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tod muß er sich 33 Operationen unterziehen. |
| 1923 -1930 | Freud unterteilt die Struktur des "psychischen Apparats" in das "Es" (Unterbewußtsein), das "Ich" (Vermittlungsinstanz zwischen dem "Es" und der Außenwelt) und das "Über-Ich" (auferlegte Normen und Verhaltensmuster). |
| 1930 | Er erhält den
Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. "Das Unbehagen in der
Kultur" wird herausgegeben. |
| 1933 | Die gemeinsam mit Albert Einstein verfasste Schrift "Warum Krieg?" erscheint. Am 10. Mai inszenieren die Nationalsozialisten die Bücherverbrennung. Auch Freuds Werke sind den neuen Herrschern ein Dorn im Auge und werden symbolisch verbrannt. |
| 1935 | Freud wird Ehrenmitglied der British Royal Society of Medicine. |
| 1938 | Nationalsozialistische Repressionen nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich zwingen Freud in das Exil nach Großbritannien. |
| 1939 | Am 23. September
stirbt Sigmund Freud in London. Er gilt als Begründer
der Wiener Schulen der Psychotherapie, dies sind neben der
Psychoanalyse die Individualpsychologie von Alfred Adler
und die Logotherapie von Viktor E. Frankl. |
| Literatur: Marcuse, L.: Sigmund Freud. Sein Bild vom Menschen, Zürich 1972; Schöpf Alfred: Sigmund Freud, München 1982. |