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an welcher uni kann ich... (19.1.12)

 

 

Ferdinand Braun

1850
Ferdinand Braun wird am 6. Juni als Sohn eines Beamten im hessischen Fulda geboren. Dort geht er auch zur Schule, zuletzt besucht er das Domgymnasium.
1868
Immatrikulation an der Uni Marburg für Mathematik und Naturwissenschaften. 
1869
Ferdinand Braun setzt sein Studium in Berlin fort.
1872
Promotion zum Thema "Über den Einfluß von Steifigkeit, Befestigung und Amplitude auf die Schwingungen von Saiten".
1873
Um sich wirtschaftlich abzusichern, legt Ferdinand Braun legt in Marburg das Staatsexamen zum Gymnasiallehrer ab.
1874
Ferdinand Braun nimmt eine Stelle als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften an der Thomasschule in Leipzig an. Nebenher betreibt er Forschungen der Schwingungs- und Stromleitung, und entdeckt er den Gleichrichtereffekt an Kristallen. 
1876
Ferdinand Braun veröffentlicht sein einziges Lehrbuch „Der junge Mathematiker und Naturforscher. Einführung in die Geheimnisse der Zahl und Wunder der Rechenkunst“.
1877  Er erhält einen Ruf der Universität Marburg und wird zum außerordentlichen Professor für Theoretische Physik.
1880 Ferdinand Braun beginnt Lehrtätigkeit als Nachfolger von Wilhelm Conrad Röntgen an der Universität Straßburg. Straßburg gehörte seit 1871 zum Deutschen Reich.
1883 Wechsel zum Polytechnikum in Karlsruhe, diesmal als ordentlicher Professor.
1887 Die Universtät Tübingen beauftragt Ferdinand Braun mit der Gründung eines  physikalischen Instituts. 
1895
Braun wird ordentlicher Professor an der Universität zu Straßburg.
1897
Ferdinand Braun entwickelt die Kathodenstrahlröhre, die heute später als "Braun'sche Röhre" bekannt wird. Sie ist immer noch ein Bestandteil von TV-Geräten und Computermonitoren, die auf der Röhrentrechnik basieren.
1898  Ferdinand Braun verbessert die Frequenzabstimmung und entwickelt die Grundlagen der Radioübertragung.
1899 Er entwickelt den Kristalldetektor, einen Vorläufer des Transistors
1900
Gründung der "Prof. Braun's Telegraphie GmbH." Aus der Frirma entsteht später die "Telefunken AG".
1909
Ferdinand Braun wird gemeinsam mit Guglielmo Marconi "als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie“ mit dem Nodelpreis der Physik ausgezeichnet.
1914
Ferdinand Braun siedelt für "Telefunken" nach New York über. 
1917
Überrascht vom Kriegseintritt der USA wird Ferdinand Braun interniert.
1918
Ferdinand Braun stirbt in New York City an den Folgen eines Unfalls. Erst 1921 wird er in seiner Heimatstadt Fulda beigesetzt.
 
  Literatur:
Hars, Florian: Ferdinand Braun (1850-1918). Berlin 1999; Kurylo, Friedrich: Ferdinand Braun. München 1965.

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