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hauptsächlich bildhauerei... (23.1.12) |
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Euripides |
| Um
480 v. Chr. |
Euripides, der jüngste der drei großen attischen Tragödiendichter, wird um 485/84 oder 480 v. Chr, auf der Insel Salamis geboren. Er gehört der gehobenen Gesellschaftsschicht Athens an. |
| 458
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Euripides erlebt
die Aufführung der „Orestie“ des
Aischylos. Mit dieser Tragödien-Trologie erlebt das Theater
einen neuen Höhepunkt. Aischylos stellt den Dialog in den Vordergrund und
macht den Chor nicht mehr zum Hauptträger der Handlung. |
| 455 |
Tod des Aischylos |
| 441 | Euripides gewinnt den ersten Preis in einem Agon, einem Athener Theaterwettstreit. |
| 438
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Euripides inszeniert
sein erstes großes Stück, die Tragödie
„Alkestis“. Im Athen des Perikles wirkt er im Sinne
der sophistischen Aufklärung. Sophokles, hingegen vertritt die
überlieferte Religiösität. |
| 431 |
Euripides vollendet
die Tragödie „Medea“, in Anlehnung an das
Ende der Argonautensage. Medea tötrt aus verstoßener Liebe
ihre eigenen Kinder. Bis heute steht Medea für den
Inbegriff der Tragödie. Noch bis in die römische Zeit werden
Sargreliefs mit Medea-Motiven verziert. |
| 430 | Euripides verfasst seine eigene Version von "Orest". Das erhaltene Chorstück verweist auf umfangreiche Chöre und Rezitative. |
| 428 |
Zweite Bearbeitung der
Tragödie „Hippolytos“. |
| 415
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Zu den antiken Festspielen der Großen Dionysien wird die Tragödie "Die Troerinnen“ aufgeführt. Euripides schildert darin auch die Einnahme der Stadt mit Hilfe des Troianischen Pferdes. |
| 412 |
Euripides verfasst die
Tragödien „Helena“ und
„Andromeda“. |
| 410 | Euripides verwendet in seinen Aufführungen zur Lösung tragischer Verwicklungen das plötzliche Erscheinen eines helfenden Gottes mit einem Kran. Die Bühnenkonstruktion erhält den Beinamen "Deus es Machina" (Gott aus der Maschine). Die Tragödie verliert bei Euripides ihre kultische Bedeutung, dafür treten die pschologischen Motive der Figuren in den Vordergrund. Dafür handelt er sich den Vorwurf der Gottlosigkeit ein. |
| 408
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Umzug an den Hof des
Makedonenkönigs Archelaos in Pella. Die letzten Dramen,
„Archelaos“, „Aulische
Iphigenie“ und „Bakchen“ entstehen in der
Emigration. |
| 406/7
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Euripides stirbt vermutlich in Pella. Von 75 bekannten Werken sind 18 erhalten. Euripides ist der umstrittendste der klassischen Tragödiendichter. Die "Iphigenie" wird später von Johann Wolfgang Goethe neu bearbeitet. |
| Literatur: Kröner, Alfred (Hrsg): Euripides. Sämtliche Tragödien in zwei Bänden. Stuttgart 1958. Matthiessen, Kjeld: Die Tragödien des Euripides. München 2002. |