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Dante Alighieri
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| 1265 |
Wahrscheinlich
im Mai wird Dante in Florenz als Sohn eines Kleinadligen geboren. |
| 1283 | Vermutlich in dieser Zeit beginnt Dante mit Gedichten für seine Jugendliebe Beatrice |
| 1290 | Tod von Beatrice. |
| 1292-1293 |
Dante stell in "Vita
Nuove" eine Auswahl von Gedichten zusammen, die durch Beatrice
inspiriert waren. |
| 1295 |
Dante heiratet Dante
Gemma Donati. Er wird Arzt und Drogist und bekommt dadurch so
Möglichkeit, sich auch politisch zu betätigen. Er
wird in den "Rat der Hundert" der kaisertreuen Ghibellinen
von Florenz gewählt. |
| 1300 |
Als einer der sechs
Priori (das Priorat ist das höchste Gremium der Stadt) steht
Dante in Opposition gegen Papst Bonifatius VIII. Ein Jahr später verhilft der französiche König Philipp IV. (der Schöne) den Papsttreuen Guelfen zum Sieg. |
| ab
1301 |
Nach dem Sieg der
Guelfen wird Florenz mit dem Kirchenbann belegt und Dante zum
Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Er
flüchtet und lebt nun in Verona und Luca, vermutlich
auch in Paris. Seine Kritik an der Zerissenheit Italines wird in seinem
Werk Convivio (Gastmahl) deutlich. |
| 1304-1305 | Dante besucht oberitalienische Städte, darunter Bologna, Padua, Trient, Venedig und das Karstgebirge von Krain, dessen Höhlen und Felsen er später in seiner Divina Commedia (Göttliche Komödie) beschreibt. |
| 1306 | Einweihung der Giotto-Fresken in der Capella degli Scrovegni zu Padua. |
| 1310 | Dante schreibt, wahrscheinlich von Forli aus, den ersten seiner drei Kaiserbriefe "An die Fürsten Italiens". |
| um 1313 | In Erinnerung an die Politik von Kaiser Heinrich VII. verfasst er sein philosophisches Hauptwerk "Monarchia", in dem er für ein Weltkaisertum eintritt, dem alle Menschen untergeordnet sein sollen. Sein berühmtestes Werk, die Divina Commedia (Göttliche Komödie) beginnt er vermutlich auch in dieser Zeit. Er wird sie erst kurz vor seinem Tode vollenden. |
| 1316-1318 | Vorübergehend weilt Dante am Hofe des Can Grande della Scala. |
| 1320 | In der Kirche Sant´Elena zu Verona hält Dante einen naturphilosophischen Vortrag über Lage und Bewegung von Wasser und Erde, der später als Buch veröffentlicht wird. |
| 1321 | In der Nacht vom 13.
auf den 14. September stirbt Dante in Ravenna. In Florenz entfacht
später der Dichter und Humanist Giovanni Boccaccio
einen regelrechten "Dante-Kult". Dantes Werk wird zum
Vorläufer europäischer Literatur. |
| Literatur: Leonhard Kurt: Dante Alighieri. Reinbek bei Hamburg, 1970; Maier, Katharina: Die berühmtesten Schriftsteller Europas, S. 10-13. Wiesbaden 2007; Schneider, Friedrich: Dante. Sein Leben und Werk. Weimar 1960. |