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hauptsächlich bildhauerei... (23.1.12) |
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Lovis Corinth
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| 1858 |
Am 21.
Juli wird Franz Heinrich Louis Corinth im
ostpreußischen Tapiau geboren. Den Vornamen Louis wandelt er
später in den Künstlernammen Lovis um. |
| 1866-1873 | Lovis Corinth besucht das Gymnasium in Königsberg. |
| 1876 | Lovis Corinth wird Schüler von Otto Günther, einem "Genremaler", der typische Alltagsszenen einfängt. |
| 1880 | Lovos Corinth geht auf die Kunstakademie nach München. |
| 1882-1883 | Für den Militärdienst unterbricht Corinth sein Studium. |
| 1883 | Der französische Impressionist Edouard Manet stirbt in Paris. |
| 1884 | Corinth studiert drei Monate in Antwerpen bei Paul Eugène Gorge. Mit seinem Gemälde „Das Komplott“ schafft er einen ersten großen Erfolg. Im Herbst tritt in die Académie Julian in Paris ein. |
| 1886 | Im Sommer reist Corinth gemeinsam mit dem Maler Hans Olde an die Ostseeküste. Er widmet sich Landschaftsimpressionen und Porträts. |
| 1887-1888 | Corinth kehrt nach Königsberg zurück. Bald daruf zieht er nach Berlin, wo er u. a. den Malert, Bildhauer und Grafiker Max Klinger kennen lernt. |
| 1890 | Corinths Gemälde "Pietà" wird beim Pariser Salon mit einer Auszeichnung geehrt. |
| 1891 | Der Künstler zeiht wieder nach München. Im Asustellungsgebäude "Glaspalast" zeigt er sein Gemälde des Diogenes. Das Ölbild zeigt den Philosophen in gewöhnlicher, gemeiner Pose, was Corinth harsche Kritik einbringt. |
| 1892 | Corinth schließt sich der der Künstlervereinigung der Münchener Secession an. |
| 1893 | Nach internen Probleme der Künstlergruppe gründet Corinth die "Freie Vereinigung". |
| 1897 | Corinth fertigt das Historienbild "Salome und das Haupt des Johannes" an. Als das Bild von der Jury der Münchner Secession zurückgewiesen wird, beschließt er München den Rücken zu kehren. |
| 1900 | Das Berliner Publikum honoriert die Vereinigung von antiker Thematik und moderner Maltechnik. Corinths Salome wird in Berlin bei der 2. Secessionsausstellung ein Erfolg. |
| 1901 | Im Herbst zieht Lovis Corinth nach Berlin und wird Mitglied der Berliner Secession. Am 14. Oktober eröffnet er eine Malschule. Seine erste Schülerin ist die 21jährige Charlotte Berend, die ihm seitdem regelmäßig Modell steht. |
| 1903 | Am 26. März heiratet Lovis Corinth seine Schülerin Charlotte Berend. |
| 1906-1925 | Lovis Corinth arbeitet an seiner Autobiographie. |
| 1908 | Das Lehrbuch „Das Erlernen der Malerei“ von Lovis Corinth wird veröffentlicht. |
| 1911 | Corinth wird nach dem Rücktritt von Max Liebermann zum Vorsitzenden der "Berliner Secession" gewählt. Ein Schlaganfall im Dezember lähmt ihn halbseitig. |
| 1913 | Die "Berliner
Secession" zeigt eine große Corinth-Retrospektive mit mehr
als 200 Ölgemälden. Nachdem eine Reihe von Mitglieder
die "Berliner Secession" verlassen, bleibt Corinth als einziger
bekannter Künstler der alten Secession verbunden. |
| 1917 | Corinth malt ein Portrait von Großadmiral Alfred von Tirpitz, dem Organisator der Kaiserlichen Marine. |
| 1918 | Die Berliner Akademie der
Künste verleiht Corinth den Professorentitel. |
| 1919 | Corinth erwirbt ein Grundstück in Urfeld am Walchensee in Bayern, wo er sich immer mehr zurückzieht. |
| 1923 | In Berlin werden die Werke von Max Liebermann, Lovis Corinths und Oskar Kokoschka gemeinsam ausgestellt. |
| 1924 | Corinth
porträtiert den Reichspräsidenten Friedrich Ebert. |
| 1925 | Der Maler wird
Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Künste und beendet
sein letztes großes Werk „Ecce Homo“. Am
17. Juli verstirbt er auf dem Weg zu einer Studienreise nach Amsterdam
an einer Lungenentzündung. Er wird in Berlin auf dem
Waldfriedhof Stahnsdorf beigesetzt. |
| Literatur: Corinth Thomas: Lovis Corinth, Tübingen 1979; Zdenek Felix: Lovis Corinth. 1858-1925, Köln 1985. |