Biografien
menü
Übersicht Aphilia Forum AVDS

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

aphilia - Theologie
aphilia - Philosophie
Feed Philosophie
Anm. zu Luther 'sola scriptura...
Wie leicht haben es dagegen... (29.7.10)



Buddha

ca.
560 v. Chr. 
Siddharta Gautama kommt in Lumbini, in der Grenzregion zwischen Indien und Nepal zur Welt. Er entstammt aus dem Adelsgeschlecht der Shakya. Seinen Namen  "Buddha" (der Erwachte) setzt er erst später hinzu.  Das Geburtsdatum des Religionsstifters ist unklar, einige Quellen datieren ihn über 100 Jahre später.
544  Heirat mit Yasodhara.  
531  Yasodhara bringt den Sohn Rahula zur Welt. Anschließend verlässt Siddharta die wohlhabende Familie und wird Asket. Es vertritt die Lehre, das das vergängliche Glück zu Leid führt. Gautama möchte den Kreislauf von Glück und anschließend neuem Leid durchbrechen. 
530 - 526

Auf seiner Reise übt er sich in strenger Bedürfnislosigkeit und hungert sich beinahe zu Tode. Er findet schließlich einen Mittleren weg zwischen Askese und Konsum.
525  In der Nähe der nordindischen Stadt Bodh-Gaya hat Siddharta ein  Erleuchtungserlebnis. Ab nun nennt er sich Buddha. Es reift der Entschluss, seine Vorstellungen weiter zu geben. Seine erste Predigt hält er nahe der nordindischen Stadt Benares. Dies ist die Geburtsstunde der buddhistischen Tradition.
524 - 479

Buddha beginnt eine Missionsreise durch Indien. Die alte Religion des Hinduismus mit ihrem Kastenwesen lehnt Buddha ab. Seine Anhängerschaft wächst aber bei Angehörigen aller Kasten. Auch Frauen werden in die buddhistische Gemeinschaft aufgenommen. Mit seinen Anhängern zieht Buddha umher, die Regenzeit verbringen sie an einem festen Ort, der von wohlhabenden Bürgern dazu bereitgestellt wir.  
480 v. Chr.  Der Prediger, Lehrer und Helfer Siddharta Gautama Buddha stirbt achtzigjährig in Kusinara in der Nähe von Delhi. Wahrscheinlich hatte er sich durch verdorbene Lebensmittel geschwächt. Die Lebensspannen von Buddha und Konfuzius sind sehr ähnlich, trotzdem gibt es keine Überlieferung einer Begegnung. 
Durch der Lebenswandel des Königs Ashoka findet der Buddhismus einen Förderer in Indien.  Ab dem 1. Jahrhundert breitet er sich auch in China aus. Eine erste Blüte erreicht er unter der Tang-Dynastie von 618-906. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Buddhismus wird in Europa durch den Philosophen Arthur Schopenhauer und den Schriftsteller Hermann Hesse angeregt.
 
  Literatur: Bauer, Wolfgang: Geschichte der chinesischen Philosophie. München 2001; Scherer, Burkhard: Basiswissen Buddha. Gütersloh 2001; Zotz, Volker: Buddha. Reinbek bei Hamburg 1991.
.
footer

Seniorenstudium