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NASA: Shuttle-Flugplan...
Wieviele Shuttleflüge... (8.7.10) |
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Wernher von Braun
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| 1912 |
Wernher
Braun wird am 23. März im
polnischen Wirsitz als zweiter von drei
Söhnen geboren. Der Vater ist Magnus Freiherr von Braun, die
Mutter Emmy von Braun, geborene Quistorp. |
| 1925 |
Bereits mit 13 Jahren
experimentiert Wernher von Braun mit Feuerwerksraketen im Berliner
Tiergarten. |
| 1928 | Wernher
von Braun wird Mitglied im "Verein für
Raumschiffahrt". |
| 1929 |
Zusammen mit dem Ingenieur Hermann Oberth testet v. Braun erstmals Raketen mit Flüssigkeitstriebwerken. |
| 1930 |
Mit 17 Jahren legt
Wernher von Braun seine Abiturprüfung ab. Er
beginnt ein Studium an der Technischen Hochschule Berlin. |
| 1932 |
Mit einem Diplom als
Ingenieur der Mechanik bekommt er eine Stelle im Raketenprogramm des
Heereswaffenamtes. |
| 1934 |
In Berlin
erhält v. Braun den Doktortitel in Physik. Seine Arbeit muss
er auf Anweisung des Militärs schon geheim halten, sie wird
nicht veröffentlicht. Das nationalsozialistische Deutschland
beginnt, die Raketenforschung auf militärische Zwecke
abzustimmen. Von Brauns A1- und A2 - Raketen erreichen bei
Testflügen eine Höhe von bis zu 2,5 Kilometern. |
| 1937 | Wernher von Braun erhält die technische Leitung des Raketenprojekts in Peenemünde. |
| 1943 |
Die A-4 Rakete erhält die Bezeichnung V-2, wobei das V für Vergeltung steht. London und andere englische Städte sowie Antwerpen werden massenhaft mit Raketen beschossen. Ab Ende August werden Raketenteile von Zwangsarbeitern montiert. Sie stammen vom Außenlager Mittelbau-Dora des Konzentrationslagers Buchenwald. |
| 1944 |
Im Frühjahr
wird Wernher v. Braun von der Gestapo in Gewahrsam genommen. Ihm wird
unter anderem kommunistische Gesinnung vorgeworfen. Nach zwei Monaten
wird er wieder nach Peenemünde geschickt, um die
Raketenproduktion aufrecht zu erhalten. |
| 1945 |
Nachdem sich Wernher
v. Braun und seine Mitarbeiter den Amerikanern ergeben haben,
werden sie in die USA gebracht. In Fort Bliss im
US-Bundesstaat Texas dürfen sie die Forschung für
zivile Zwecke wieder aufnehmen. Keiner der Forscher darf das
Gelände ohne militärische Eskorte verlassen. |
| 1947 |
Wernher von Braun
heiratet im Frühjahr seine Cousine Maria Luise von Quistorp in
Deutschland. Kurze Zeit später kehrt er mit ihr und
seinen Eltern wieder in die USA zurück. Im Jahr darauf kommt
ihre erste Tochter Iris Caren zur Welt, zwei Geschwister werden
später folgen. |
| 1950 |
Das Team um Werher von
Braun wird in das Redstone Areal bei Huntsville im
Bundesstaat Alabama verlegt. Sie konstruieren die "Redstone
Rocket" als Weiterentwicklung der V-2 Rakete. |
| 1952 |
Wernher von Braun
veröffentlicht "Das Marsprojekt" und schildert seine
Vorstellungen über zukünftige Raumstationen
und Mond- und Marsmissionen. |
| 1955 | Werher von Braun erhält die amerikanische Staatsbürgerschaft. |
| 1958 | Am 31. Januar startet eine modifizierte Redstone Rocket namens Jupiter-C mit dem ersten Satelliten der USA, Explorer I, in die Umlaufbahn der Erde. |
| 1960-1970 |
Unter der Leitung von
Wernher von Brauns entwickelt die 1958 gegründete
NASA die Saturn-Raketen. Die Saturn-V bringt 1969 die
Raumkapsel Apollo 11 zum Mond. Neil Armstrong
betritt als erste Mensch die
Oberfläche des Erdtrabanten. |
| 1972-1976 |
Nach
Budgetkürzungen für die bemannte Raumfahrt
verlässt von Braun die NASA und nimmt für vier Jahre
eine leitende Position beim Luftfahrtkonzern Fairchild Industries
an. |
| 1977 | Werher von Braun stirbt am 16. Juni in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia. |
| Literatur: Bernd Ruland: Wernher v. Braun, mein Leben für die Raumfahrt. Offenburg 1969.; Ernst Stuhlinger: Wernher von Braun. Aufbruch in den Weltraum. München 1992. |