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Leben nach dem Tod
Vor der Frage nach einem... (25.1.12)



Ashoka 

326 v. Chr. Der makedonische Feldherr Alexander der Große dringt bis nach Inden vor und erobert Taxila, die Hauptstadt des Gandhara-Reiches. Er stationiert Truppen und errichtet eine makedonische Herrschaft.
323 Alexander der Große stirbt. 
um 320  Chandragupta, Ashokas Großvater, vertreibt die Makedeonier aus dem Indusgebiet. Anschließend erobert er ganz Nordindien und fasst die Vielzahl kleiner Fürstentümer zu einem Großreich zusammen. Sein Sohn Bindusara wird seine expansive Politik fortsetzen.
um 268  Ashoka, der Dritte aus dem Herrschergeschlecht, besteigt den Königsthron. Das Herrschaftsgebiet umfasst Indien und Afghanistan. Über seinen genauen Gebrurtszeitpunkt ist wenig bekannt. Vor der Thronbesteigung war er Statthalter von Taxila im Nordwesten des Reiches.
um 261 Ashoka beginnt einen Feldzug gegen das Land Kalinga im Osten. Man berichtet von zahlreichen Getöteten und Verschleppten. König Ashoka gerät in Selbstzweifel über seine Taten und wendet sich der Lehre des Buddha zu.
um 258  Der König verfügt die Errichtung von Steintafeln und Säulen im gesamten Reich. Auf ihnen sind die moralischen Edikte des Buddhismus eingraviert, teilweise auch zweisprachig in Griechisch und Aramäisch. Die Kapitelle der Säulen sind im Stil der indischen Granitplastik mit Löwen verziert. Die Löwen sind heute im Staatswappen Indiens abgebildet. Funde gab es in einem großen Teil des indischen Subkontinents, Pakistan und Teilen Afghanistans. Auch auf Felsen und in Höhlen sind Sprüche eingraviert. Ashoka entsendet Missionare in viele Länder, darunter Griechenland und Afghanistan. Auf weitere militärische Expansionen verzichtet er, legt aber Wert auf die Konsolidierung der eroberten Gebiete. 
um 253 Das Reich hatte Ashoka in fünf Regionen eingeteilt. Im Zentrum befindet sich Maghada mit der Hauptstadt Pataliputro, dem heutigen Patna in Nordostindien. Dort findet unter Ashokas Patronat ein buddhistisches Konzil statt. Seinen Bruder Mahinda, manche Quellen sprechen auch von seinem Sohn, schickt er als Missionar nach Sri Lanka. Dort wird der Budddhismus später zur Staatsreligion. 
um 233  König Ashoka stirbt. Schon früh nach seinem Tod beginnt der Niedergang des Reiches. Ashoka gilt als erster indischer Herrscher und Beschützer des Buddhismus.
   
  Literatur:
Kulke, Hermann und Rothermund, Dietmar: Geschichte Indiens.
Stuttgart, 1982. Stein, Werner: Kulturfahrplan. Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte von Anbeginn bis heute. Berlin 1954.

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