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Archäologie vor Schliemann...
Der bedeutendste Arch... (20.7.10) |
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Antigonos I. Monophthalmos
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| um
382 |
Antigonos
I. Monophthalmos
oder Kyklops (der Einäugige) wird geboren. Er war einer der
makedonischen Generäle aus der Zeit von König
Philipp. |
| 333 |
Phillips Sohn Alexander
der
Große überträgt die
Satrapie (Provinz) Phrygien an Antigonos. |
| 323 |
Tod Alexanders des
Grossen, Reichsverwaltung durch
Perdikkas. |
| 321 |
Nach der Ermordung des
Perdikkas findet in Syrien die Konferenz
von Triparadeisos statt. Die nachfolgenden Herrscher
Alexanders, die sogenannten
Diadochen, teilen sein asiatisches Erbe auf. Antigonos erhält
Grossphrygien, Lykien und Pamphylien zugesprochen,
außerdem die Strategie (Militärkommando) von Asien,
er tritt für die Bewahrung der Reichseinheit ein und
wird deswegen
von allen Seiten angegriffen. |
| 317/16 |
Antigonos besiegt
Eumenes von Kardia, den Nachfolger des
Perdikkas als Vertreter der alexandrinischen Erbes. Antigonos
besetzt das makedonische Kernland. |
| 315/14 |
Gründung des
Nesiotenbundes der
ägäischen Inseln mit Zentrum auf der Insel
Delos. Im Erlass von Tyros verkündet Antigonos "die Freiheit
der
Hellenen". Die griechischen Städte, die sich ihm
anschließen, erhalten weitgehende Autonomie. In den
nächsten Jahren
kämpfen Antigonos und sein Sohn gegen die
Ptolemäer, die Ägypten beherrschen, um das
östliche Mittelmeer. Gegner sind ebenso
die Seleukiden, sie beherrschen den
östlichen Reichsteil mit der Metropole Babylon. |
| 312 |
Niederlage von
Antigonos' Sohn Demetrios
bei Gaza gegen Ptolemaios I. Trotzedem behält
Antigonos sein vom Hellespont bis zum
Euphrat reichendes Reich. |
| 309 |
Antigonos
läßt Alexanders Schwester
Kleopotra ermorden. |
| 307 |
Demetrios besetzt
Athen. |
| 306 |
Seesieg bei Salamis
(auf Zypern) gegen die
Ptolemäer, Zypern unterwirft sich, im gleichen Jahr wird von
den Seleukiden Babylon gewonnen. Antigonos erhebt sich und seinen Sohn
Demetrios zum König. Die anderen Diadochen folgen seinem
Besipiel, was das Ende des Alexanderreichs bedeutet.
Gründung von Antigoneia am
Orontes, die syrische Stadt wird später Antiochia genannt. |
| 305 |
Der Angriff auf
Ägypten und die Belagerung von
Rhodos scheitern. |
| 302 |
Die Erfolge des
Demetrios in Griechenland lassen
Antigonos den Panhellenischen Bund von Korinth erneuern. Demetrios
erhält den Beinamen Polyorketes (griech.
Städteeroberer). |
| 301 |
Antigonos
fällt in der Entscheidungsschlacht von Ipsos in Anatolien, als
seine Truppen gegen die Übermacht einer Koalition der
Diadochen Kassandros,
Ptolemaios und Seleukos unterliegen. Er wäre wohl als
einziger dazu in der Lage gewesen, das Reich Alexanders zu bewahren.
Trotz seiner Niederlage wird er zum Begründer des
letzten makedonischen Diadochen- und Königssgeschlecht der
Antigoniden. Sein Sohn Demetrios scheitert aber beim Versuch, das
makedonische Kernland zu kontrollieren. Sein Enkel Antigonos II.
Gonatos übernimmt für sich und seine Nachkommen das
makedonische Königtum. |
| Literatur:
Hans-Joachim Gehrke: Geschichte des
Hellenismus. München 2003; Graham Shipley: The Greek
World After Alexander. London/New York 2000. |