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Stuttgart21 ist Umweltschutz...
Muss mich schon wundern... (31.7.10) |
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Alexander Graham Bell |
| 1847 |
Am 3.
März erblickt Alexander Graham Bell im schottischen Edinburgh
das Licht der Welt. Der Vater ist ein Sprachwissenschaftler,
zunächst an der Universität Edinburgh. Er
beschäftigt sich auch mit Sprecherziehung und der
Kommunikation von Taubstummen. Alexander besucht die Grundschule in
Edinburgh. |
| 1861 | Im Alter von 14 Jahren
geht Alexander Graham Bell auf eine Schule in London.
Zurück in Edinburgh studiert er Latein und
Griechisch. |
| 1865 | Als Lehrer
für Musik und Sprachtechnik unterrichtet er an der Weston
House Academy im schottischen Elgin und beginnt seine wissenschaftliche
Arbeit zur Übertragung von Tönen. Er folgt
seinem Vater nach London, um als dessen Assistent am University College
zu arbeiten. |
| 1868-1870 | Bell unterrichtet an
Susanna Hulls Schule in London für taubstumme Kinder.
Gleichzeitig studiert er die Anatomie und die Physiologie der
menschlichen Stimme. Als sich dem Vater eine neue
Lehrtätigkeit bietet, siedelt die Familie
nach Kanada um. |
| 1871-1872 | Alexander Graham Bell geht als Taubstummenlehrer nach Boston. Er gründet die "Clarke School for the Deaf" (Clarke Schule für Taube), die später in die Universität Boston integriert wird. Dort verbreitet er das System der „sichtbaren Sprache” , einer Kombination aus Zeichensprache, Lautschrift und dem Lippenlesen, die von seinem Vater entwickelt worden war. |
| 1873-1877 | Als Professor für Sprechtechnik und Stimm-Physiologie an der Universität Boston widmet er sich der schon in England begonnen Arbeuit an der Telegraphie (griech: Fern-Schreibung). Während dieser Tätigkeit entwickelt er die grundlegenden Ideen für das Telefon (griech: Fern-Stimme). |
| 1876 | Am 14. Februar beantragt Alexander Graham Bell das Patent für die Übertragung von Tönen. Mit seinem Assistenten Thomas Watson, der im Nebenraum sitzt, führt er am 10. März folgendes Telefongespräch: „Watson, kommen Sie hierher, ich brauche Sie.” Bis das Telefon in der Praxis einsatzfähig ist, dauert es noch fünf Jahre. Der Erfinder Thomas Alva Edison entwickelt das Kohlkörnermikrophon für Bells Apparat. |
| 1877 | Alexander Graham Bell gründet die Bell Telephone Company. Zwei Tage später heiratet er die taube Tochter seines Geschäftspartners Hubbard Mabel. |
| 1880 | Von Frankreich wird Alexander Graham Bell mit dem Volta-Preis geehrt. Mit dem Preisgeld gründet er das Volta Laboratory in Washington D.C. Dort entwickelt er das Photophon (griech: Licht-Stimme) das eine Sprachübetragung durch Lichtstrahlen ermöglicht. |
| 1886 | Alexander Graham Bell erfindet eine Walze, die Töne auf Wachs aufzeichnen kann, und leistet damit eine wichtige Vorarbeit für die Entwicklung des Grammophon von Edison. |
| 1907 | Alexander Graham
Bell erfindet
einen Flugdrachen für eine Person. Außerdem
entwickelt er das Querruder, einen
beweglichen Teil am Flugzeugflügel und andere Erfindungen
für den Flugzeugbau. Mit seiner Forschergruppe
überträgt er die Flugerfindungen auf den Schiffsbau
und konstruiert Tragflügelboote. |
| 1921 | Bell wird Honorarpräsident des zweiten internationalen Eugenikkongresses in New York. Er setzt sich für ein Eheverbot unter Taubstummen ein und gerät in die Kritik der Taubstummenverbände. |
| 1922 | Am 2. August stirbt Alexander Graham Bell auf Cape Breton Island in der kanadischen Provinz Nova Scotia. |
| Literatur: Balchin, Jon: Quantensprünge. 100 große Wissenschaftler und ihre Ideen. Bindlach 2005; Berdrow, Wilhelm: Buch der Erfindungen. Klassiker der Technik. Düsseldorf 1985. |